Gesunde Ernährung, Bewegung und erholsamer Schlaf
Glauben Sie auch, dass die Eckpfeiler eines gesunden Lebensstils lediglich aus einer ausgewogenen Ernährung und einer Stunde Training im Fitnessstudio bestehen? Weit gefehlt! Ein ebenso entscheidender Faktor ist der Schlaf. Im Schlaf kommt der gesamte Organismus zur Ruhe: Unser Körper regeneriert sich von Grund auf, verarbeitet die Gedanken sowie Erlebnisse des Tages und tankt Kraft für neue Herausforderungen. Neben dem passenden Bett und der richtigen Bettwäsche trägt vor allem eine hochwertige Matratze zu einem rundum erholsamen Schlaf bei.

Probleme beim Einschlafen
Fällt es Ihnen abends schwer, abzuschalten, oder wachen Sie nachts häufig auf? Die Ursache hierfür liegt oft an einem Mangel an Melatonin, dem wichtigsten körpereigenen Schlafhormon. Wird zu wenig davon gebildet, kann dies zu Einschlafproblemen oder einem unruhigen Schlaf führen. Die Produktion dieses Hormons wird maßgeblich durch Ernährung, Bewegung und Stress beeinflusst. Melatonin, das auch als „Hormon der Dunkelheit“ bekannt ist, steuert unsere innere Uhr und reguliert unseren natürlichen Biorhythmus.
Wie lässt sich die Ausschüttung dieses Schlafhormons auf ganz natürliche Weise steigern? Sie müssen dafür nicht gleich in die Apotheke laufen – oft reicht es schon aus, auf eine gesunde Schlafhygiene zu achten.
Die richtige Schlafhygiene
Möchten Sie tief und fest schlafen und morgens voller Energie aufwachen? Bereits mit einigen einfachen Grundregeln der Schlafhygiene können Sie Ihre Schlafqualität spürbar verbessern.
Die Basis dafür bildet natürlich ein Bett, das mit einer komfortablen Matratze, einem stützenden Kopfkissen und einer angenehmen Bettdecke ausgestattet ist. Die ideale Raumtemperatur im Schlafzimmer liegt bei rund 18 °C. Auch die Farbgestaltung der Wände spielt eine wichtige Rolle für Ihr Wohlbefinden.
Die Ausschüttung des Schlafhormons können Sie durch entspannende Musik, völlige Dunkelheit sowie bewusstes, tiefes Ein- und Ausatmen fördern. Auch ein kurzer Abendspaziergang wirkt Wunder: Er macht den Kopf frei und bereitet Körper und Geist sanft auf die Nachtruhe vor. Zudem sollten Sie etwa eine Stunde vor dem Zubettgehen auf das blaue Licht von Smartphones, Tablets oder Fernsehern verzichten. Experten empfehlen sogar, das Mobiltelefon ganz aus dem Schlafzimmer zu verbannen und stattdessen einen klassischen Wecker zu nutzen. Greifen Sie stattdessen lieber zu einem guten Buch und einer Tasse warmem Kräutertee.
Was Sie vor dem Schlafengehen vermeiden sollten:
- Blaues Licht von Smartphone-Displays und anderen Bildschirmen
- Alkohol am späten Abend
- Koffein kurz vor dem Schlafengehen

Stress abbauen und den Geist zur Ruhe bringen
Stress ist der größte Feind eines erholsamen Schlafs. Lernen Sie, den Alltag hinter sich zu lassen und Ihre Gedanken zu beruhigen. Finden Sie Ihre persönliche Methode, um entspannt durchzuschlafen.
Atemübungen und Meditation helfen Ihnen dabei, innerlich zur Ruhe zu kommen. Setzen Sie sich einfach in eine bequeme Position (wie den Schneidersitz), schließen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich ganz auf Ihren Atem, während Sie Ihre Gedanken einfach weiterziehen lassen.
Bereiten Sie sich und Ihrem Partner einen wohltuenden Kräutertee zu, machen Sie es sich unter der Bettdecke gemütlich und lassen Sie den Tag entspannt ausklingen. Stellen Sie sich vor, worauf Sie sich am nächsten Tag freuen oder wie Sie sich gemeinsam eine Freude machen können. Denn mit positiven Gedanken schläft es sich nachweislich besser ein.
Weitere einfache Tipps zur Stressbewältigung:
- Sich eine wohltuende Massage gönnen
- Den Körper durch sanftes Dehnen entspannen
- Ein duftendes Bad genießen und sich in ein weiches Badetuch kuscheln