Die Wahl der richtigen Matratze sollte nicht unterschätzt werden. Eine hochwertige Matratze ist der Schlüssel zu einem gesunden Schlaf. Zudem zahlt sich diese Investition durch eine lange Lebensdauer aus – vorausgesetzt, Sie pflegen diese richtig. Wir haben einen Experten gefragt, wie sich die Haltbarkeit Ihrer Matratze spürbar verlängern lässt.
Die Lebensdauer hängt vom Matratzentyp ab: Manche Modelle halten bis zu 20 Jahre
Moderne Schaumstoff- und Federkernmatratzen der meisten Hersteller haben eine Lebensdauer von 7 bis 10 Jahren – dies gilt vor allem aus hygienischer Sicht. „Nach etwa sieben Jahren ist die hygienische Grenze meist überschritten, selbst wenn äußerlich keine Mängel erkennbar sind. Das Problem liegt im Inneren, wo sich im Laufe der Zeit Staub, Hautschuppen und Haare ansammeln“, erklärt der Schlafexperte und Betreiber des Onlineshops Schlafenwelt.de, Lukas Zak. Wenn Sie eine Matratze suchen, die Ihnen bis zu 20 Jahre lang treue Dienste leistet, sollten Sie in eine hochwertige Naturmatratze investieren. „Modelle mit natürlichen Füllungen wie Rosshaar trocknen extrem schnell, was ihre Lebensdauer auf zwanzig Jahre und mehr steigen lässt“, so Lukas Zak.
Die richtige Pflege ist das A und O für eine lange Haltbarkeit
Wussten Sie, dass ein erwachsener Mensch pro Nacht bis zu einem Liter Flüssigkeit ausschwitzt? Neben Schweiß verliert der Körper auch Hautschuppen und Haare, zudem setzt sich alltäglicher Staub ab. All dies führt zu einer hygienischen Belastung. „Um die Lebensdauer der Matratze zu verlängern, sollten Sie nicht nur mindestens zweimal im Monat die Bettwäsche und das Spannbettlaken wechseln, sondern auch dem Matratzenbezug Aufmerksamkeit schenken. Dieser ist meist abnehmbar und sollte etwa alle sechs Monate bei 60 °C gewaschen werden“, rät Schlafexperte Lukas Zak. Als besonders wirksames Mittel für eine optimale Hygiene empfiehlt er zudem einen Matratzenschoner.
Gut zu wissen: Die Lebensdauer einer Matratze wird von vielen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören unter anderem die tägliche Nutzungsdauer und das Körpergewicht. Je höher die Beanspruchung, desto schneller nutzt sich das Material ab.
Regelmäßiges Wenden und Absaugen der Matratze
Sie können die Haltbarkeit Ihrer Matratze auch dadurch verlängern, dass Sie diese regelmäßig wenden. „Ich empfehle, die Matratze etwa zweimal im Jahr sowohl der Länge nach zu drehen als auch von der Ober- auf die Unterseite zu wenden – vorausgesetzt natürlich, es handelt sich um ein beidseitig nutzbares Modell. Durch das Wenden wird eine einseitige Abnutzung verhindert“, erklärt Lukas Zak. Nutzen Sie das Wenden am besten direkt dazu, die Oberfläche gründlich abzusaugen.
Gewöhnen Sie es sich ab, das Bett sofort nach dem Aufstehen zu machen
Auch wenn eine ordentliche Wohnung und ein gemachtes Bett ein schöner Anblick sind: Es lohnt sich, das Bett morgens nicht sofort nach dem Aufstehen zu machen. „Die Matratze muss die Feuchtigkeit abgeben können, die sie über Nacht aufgenommen hat. Schlagen Sie die Bettdecke daher am besten nur zum Fußende zurück und machen Sie das Bett frühestens nach einer Stunde. Oder schließen Sie einfach die Schlafzimmertür und machen Sie das Bett erst, wenn Sie nachmittags von der Arbeit nach Hause kommen“, schließt Lukas Zak, Betreiber des Onlineshops Schlafenwelt.de, mit einem Schmunzeln.


