Weihnachten

Liste der Artikel

Weihnachtszeitplan: Stressfreie Vorbereitung auf das Fest
 

Die Zeit der Freude, der Traditionen und der Familientreffen lässt sich auch völlig stressfrei und ohne Hektik genießen. Mit einem gut durchdachten Plan geht alles viel leichter von der Hand. Fangen Sie rechtzeitig an! Sie werden sehen, dass Sie alles viel entspannter meistern und die Festtage in vollen Zügen genießen können. Lassen Sie sich von unserem Weihnachtszeitplan inspirieren.

Warum ist ein Weihnachtszeitplan so wichtig?

Ein systematischer, wöchentlich aufgeteilter Ablaufplan hilft Ihnen dabei, die anspruchsvolle Vorweihnachtszeit gelassener zu bewältigen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, rechtzeitig mit der Planung zu beginnen. So erledigen Sie alle anstehenden Aufgaben ohne unnötigen Druck. Es gibt gleich mehrere gute Gründe, warum sich ein solcher Plan auszahlt.

5 Gründe für einen Weihnachtszeitplan:

  • Bessere Zeitplanung
    Mit einem festen Plan wissen Sie genau, welche Aufgaben in der jeweiligen Woche anstehen. Dabei entscheiden Sie selbst, ob Sie die Erledigungen über die Woche verteilen oder ihnen einen ganzen Tag widmen möchten. Wir empfehlen, bereits im November zu starten – nur so entgehen Sie der typischen Hektik.
  • Weniger Stress
    Ein durchdachter Plan und dessen Einhaltung wirken sich positiv auf Ihr Wohlbefinden aus und mindern das Gefühl der Überforderung. Sie wissen genau, was bereits erledigt ist und welche Aufgaben noch vor Ihnen liegen. Das hilft Ihnen, alle Pflichten mit Leichtigkeit zu meistern. Das Abhaken erledigter Punkte sorgt zudem für zusätzliche Motivation.
  • Nichts mehr vergessen
    Ein sorgfältig ausgearbeiteter Plan stellt sicher, dass Sie keine wichtigen Details übersehen. Nehmen Sie sich beim Erstellen des Plans ausreichend Zeit. Ergänzen Sie im Laufe des Novembers alle Kleinigkeiten, die Ihnen spontan einfallen. Sobald die Liste vollständig ist, können Sie strukturiert loslegen.
  • Ausgaben im Griff
    Eine vorausschauende Planung hilft Ihnen, Ihre Ausgaben besser zu verteilen. Sie behalten die Kontrolle über Ihre Finanzen und vermeiden ungeplante Spontankäufe. Wenn Sie frühzeitig mit dem Geschenkeeinkauf beginnen, wird das Familienbudget nicht auf einmal belastet.
  • Mehr Weihnachtsfreude
    Der größte Vorteil eines Zeitplans ist zweifellos die unbeschwerte Vorfreude und die wertvolle Zeit mit Ihren Liebsten. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und nutzen Sie freie Momente für Aktivitäten, die Ihnen guttun. Auch in der Vorweihnachtszeit können Sie sich entspannen und sich ganz der Familie und den schönen Traditionen widmen.

Ihr Weihnachtszeitplan Woche für Woche

November: Die Planungsphase

Nutzen Sie den November, um Ihren persönlichen Plan zu erstellen. Inspirationen dazu finden Sie weiter unten. Ergänzen Sie den Ablauf um eigene Traditionen oder Wünsche und schreiben Sie alles auf. Sammeln Sie eine Woche lang Ideen und schließen Sie die Planung Mitte November ab. Ob Sie den Plan digital gestalten oder klassisch auf Papier schreiben, bleibt ganz Ihnen überlassen.

Was auf Ihrem Plan nicht fehlen darf:

  • Die Geschenkeliste
    Eine vollständige Liste mit Geschenkideen für all Ihre Liebsten ist unverzichtbar. Da die Ideenfindung oft Zeit braucht, empfiehlt sich der Start bereits im November. Im Dezember müssen Sie die Geschenke dann nur noch besorgen und verpacken, ohne sich im letzten Moment den Kopf zerbrechen zu müssen.
  • Die Plätzchenauswahl
    Schreiben Sie auf, welche Plätzchensorten Sie dieses Jahr backen möchten. Einige Sorten benötigen Zeit zum Durchziehen, andere gelingen auch kurz vor dem Fest. Am besten starten Sie in der zweiten Adventswoche mit dem Backen. Falls Sie Ihre Plätzchen lieber bestellen, denken Sie daran, dies rechtzeitig bei Ihrer Konditorei zu tun.
  • Die Dekoration
    Machen Sie sich frühzeitig Gedanken über die Dekoration. Sichten Sie Ihren Bestand an Christbaumschmuck und Weihnachtsdekorationen und überprüfen Sie die Lichterketten auf ihre Funktion. Defekte Lichter am Weihnachtsbaum können an Heiligabend für unnötigen Ärger sorgen. Notieren Sie, was Sie neu anschaffen möchten, und vergessen Sie nicht den Adventskranz.
  • Das Festessen
    Für einen reibungslosen Ablauf an den Feiertagen planen Sie das Menü im Voraus. Schreiben Sie auf, was Sie kochen möchten und welche Zutaten sich gut lagern lassen. So vermeiden Sie den Stress in überfüllten Supermärkten kurz vor dem Fest. Eine zeitsparende Alternative ist auch der Online-Einkauf von Lebensmitteln.

TIPP: Unser Geschenkefinder hilft Ihnen dabei, das perfekte Geschenk für Mama, Papa oder Oma zu finden.

Die letzte Novemberwoche: Der große Hausputz

Erledigen Sie den gründlichen Vorweihnachtsputz am besten schon in der letzten Novemberwoche. So bleibt der Dezember entspannt und Sie können die besinnliche Zeit voll genießen. Konzentrieren Sie sich zuerst auf Fenster, Jalousien, Gardinen und Vorhänge. Danach können Sie sich den leichteren Aufgaben widmen.

TIPP: Sie können den Hausputz in kleine tägliche Aufgaben aufteilen oder ihm einen festen Tag widmen. Ganz so, wie es am besten in Ihren Alltag passt.

Tipps für einen effizienten Hausputz:

Für die Reinigung Ihrer Wohnung bieten sich zwei bewährte Methoden an:

  • Zimmer für Zimmer vorgehen
    Der klassische Weg: Teilen Sie sich die Arbeit nach Räumen auf und widmen Sie sich jeden Tag ein bis zwei Zimmern. Alternativ können Sie sich auch einen Tag am Wochenende Zeit nehmen, um die gesamte Wohnung auf einmal zu reinigen. Gehen Sie dabei gründlich vom Boden bis zur Decke vor. Vergessen Sie bei einem Tiefenputz nicht die Schrankfächer, Lampen, Fußleisten sowie das Staubwischen und feuchte Durchwischen.
  • Eine Aufgabe für alle Räume nacheinander erledigen
    Diese Methode spart viel Zeit. Statt ständig das Arbeitsgerät zu wechseln, erledigen Sie eine Tätigkeit direkt in der ganzen Wohnung. Wenn Sie Staub wischen, tun Sie dies in allen Zimmern; wenn Sie den Boden wischen, ziehen Sie es überall durch. Planen Sie einfach für jeden Wochentag eine oder zwei Tätigkeiten ein. So müssen Sie nicht das ganze Wochenende opfern, sondern investieren jeden Tag nur wenige Minuten.

TIPP: Beziehen Sie auch die anderen Familienmitglieder in den Hausputz ein. Gemeinsam ist die Arbeit im Handumdrehen erledigt.

1. Adventswoche: Dekoration und Lebkuchen

Die erste Adventskerze symbolisiert die Hoffnung. Nutzen Sie die erste Adventswoche, um Ihr Zuhause festlich zu dekorieren. Da alles sauber und aufgeräumt ist, kommen die Weihnachtsdekorationen nun besonders schön zur Geltung. Schmücken Sie die Fenster, stellen Sie den Adventskranz auf und halten Sie Ausschau nach dem passenden Weihnachtsbaum – jetzt ist die Auswahl im Handel am größten.

Wie Sie den passenden Weihnachtsbaum auswählen

TIPP: Wissen Sie, wie Sie den perfekten Weihnachtsbaum auswählen und richtig pflegen? Wir haben eine kurze Anleitung für den Kauf von echten und künstlichen Tannenbäumen für Sie zusammengestellt.

 

Falls Sie Lebkuchen backen möchten, ist die erste Adventswoche der perfekte Zeitpunkt dafür. So haben sie bis Heiligabend genügend Zeit, um wunderbar weich zu werden. Das gemeinsame Backen und Verzieren mit den Kindern bringt zudem jede Menge Spaß und sorgt für gemütliche Familienmomente.

Checkliste für die 1. Adventswoche:

  • Die Wohnung festlich dekorieren
  • Den Adventskranz vorbereiten oder kaufen
  • Nach einem Weihnachtsbaum Ausschau halten
  • Lebkuchen backen

2. Adventswoche: Geschenke und Plätzchen

Die zweite Adventskerze steht für den Frieden. Diese Zeit eignet sich hervorragend, um die Geschenke für Ihre Liebsten zu besorgen. Da Ihre Liste bereits seit November steht, können Sie nun ganz entspannt online stöbern oder die Geschäfte vor Ort besuchen. Denken Sie auch daran, ausreichend Geschenkpapier und Schleifen zu kaufen.

In der zweiten Adventswoche ist es an der Zeit, mit dem Backen von trockenem Weihnachtsgebäck (wie Vanillekipferl oder Mürbeteigplätzchen) zu beginnen, damit es bis zum Fest schön mürbe wird. Plätzchen mit Creme- oder Marmeladenfüllung sollten Sie dagegen erst kurz vor Heiligabend fertigstellen. Schaffen Sie Platz für den Weihnachtsbaum und fangen Sie an, die ersten Geschenke zu verpacken.

Checkliste für die 2. Adventswoche:

  • Weihnachtsgeschenke besorgen
  • Geschenkpapier kaufen
  • Die ersten Plätzchensorten backen
  • Den Platz für den Weihnachtsbaum vorbereiten und den Schmuck kontrollieren
  • Die ersten Geschenke verpacken
Omas traditionelle Weihnachtsplätzchen

TIPP: Probieren Sie traditionelle sowie moderne Backrezepte aus. Lassen Sie sich von den Rezepten unserer Großmütter inspirieren, die uns an die eigene Kindheit erinnern.

3. Adventswoche: Der Feinschliff

Die dritte Adventskerze steht im Zeichen der Freundschaft. In dieser Woche besorgen und verpacken Sie die letzten Geschenke. Erledigen Sie außerdem den großen Festeinkauf für die Feiertage. Planen Sie eine kurze Zwischenreinigung ein: Wischen Sie die Böden und bringen Sie Küche sowie Badezimmer auf Hochglanz. Jetzt ist auch der ideale Zeitpunkt, um ungebackene Plätzchen und Pralinen zuzubereiten.

Da sich das Jahr dem Ende neigt, möchten Sie vielleicht noch einige unerledigte Dinge abschließen. Nutzen Sie diese Woche, um den Kopf für die Feiertage frei zu bekommen.

Checkliste für die 3. Adventswoche:

  • Die letzten Geschenke besorgen und verpacken
  • Den großen Festeinkauf erledigen
  • Küche und Badezimmer reinigen sowie Böden wischen
  • Ungebackene Plätzchen zubereiten
  • Letzte unerledigte Aufgaben abschließen
Weihnachtsgeschenke schön verpacken

4. Adventswoche: Besinnliche Festtage

Die vierte Adventskerze symbolisiert die Liebe. Widmen Sie das letzte Adventswochenende ganz sich selbst und Ihrer Familie. Was Sie bis jetzt nicht geschafft haben, können Sie beruhigt beiseitelegen.

Konzentrieren Sie sich nur noch auf kleine, gemütliche Handgriffe: Decken Sie den festlichen Weihnachtstisch und bereiten Sie das Festessen vor. Schmücken Sie den Weihnachtsbaum und füllen Sie die Plätzchen mit Creme. Schauen Sie Weihnachtsfilme und machen Sie einen entspannten Spaziergang an der frischen Luft.

Checkliste für die 4. Adventswoche:

  • Plätzchen mit Creme füllen
  • Den Weihnachtsbaum schmücken
  • Den festlichen Tisch decken und das Abendessen zubereiten
  • Weihnachtsfilme und Märchen anschauen
  • Einen Winterspaziergang machen
  • Das Weihnachtsfest in vollen Zügen genießen

Beispiel für Ihren Weihnachtszeitplan

Erstellen Sie eine einfache Übersicht mit allen Aktivitäten, die Sie bis zum Fest erledigen möchten. Das Abhaken erledigter Aufgaben sorgt für ein tolles Erfolgsgefühl. Zur Inspiration haben wir eine übersichtliche Tabelle für Sie vorbereitet.

ZEITRAUM AUFGABE ERLEDIGT
NOVEMBER Vorbereitungsplan erstellen
Geschenkeliste schreiben
Plätzchenliste festlegen
Deko und Lichterketten prüfen
LETZTE NOVEMBERWOCHE Fenster putzen
Staub wischen
Speisekammer aufräumen
Böden wischen
Lampen abstauben
1. ADVENTSWOCHE Wohnzimmer und Flur dekorieren
Kerzen für den Adventskranz kaufen
Lebkuchen backen
Weihnachtsbaum besorgen
2. ADVENTSWOCHE Alle Geschenke einkaufen
Geschenke verpacken
Kipferl und Mürbeteigplätzchen backen
3. ADVENTSWOCHE Letzte Geschenke verpacken
Küche aufräumen und Böden wischen
Ungebackene Pralinen zubereiten
4. ADVENT / WEIHNACHTEN Weihnachtsbaum schmücken
Das Fest genießen

Mehr entdecken

Weihnachtsbettwäsche Weihnachtsdekoration Weihnachten
Wie Sie den perfekten Weihnachtsbaum auswählen
 

Die Auswahl des Weihnachtsbaums gehört zu den schönsten und wichtigsten Aufgaben in der Vorweihnachtszeit. Ob Sie sich für einen echten oder einen künstlichen Baum entscheiden – die Wahl will gut überlegt sein. Wissen Sie, woran Sie einen frischen Weihnachtsbaum erkennen oder aus welchen Materialien die hochwertigsten künstlichen Tannen gefertigt werden? Wir verraten Ihnen, worauf Sie vor dem Kauf achten sollten.

Die Geschichte des Weihnachtsbaums

Die ersten Belege für das Schmücken eines Weihnachtsbaums stammen aus Europa, genauer gesagt aus Deutschland. Im 16. Jahrhundert wurden mit Früchten behängte Bäume vor den Häusern und auf den Straßen aufgestellt. Erst im Laufe des 17. Jahrhunderts hielten sie Einzug in die städtischen Wohnstuben. Viele Jahre später verbreitete sich dieser festliche Brauch auch auf dem Land.

Die erste Erwähnung eines geschmückten Weihnachtsbaums im heutigen Tschechien stammt aus dem Jahr 1812. Der damalige Direktor des Ständetheaters, Johann Karl Liebich, schmückte einen Baum in seinem Sommerhaus in Prag. Da Liebich gebürtiger Deutscher war, brachte er diese Tradition aus seiner Heimat mit. Mit dem geschmückten Baum inspirierte er Familie und Freunde, woraufhin sich der Brauch nach und nach im ganzen Land verbreitete.

Der echte Weihnachtsbaum

Echter Weihnachtsbaum

Wie Sie einen echten Weihnachtsbaum auswählen

Sie fragen sich, wie Sie einen Weihnachtsbaum finden, der frisch ist, lange grün bleibt und nicht sofort nadelt? Beim Kauf im Handel sollten Sie auf einige grundlegende Merkmale achten, an denen Sie die Frische des Baumes erkennen können. Eine hervorragende Alternative ist der Kauf direkt bei einem regionalen Forstbetrieb oder Erzeuger, wo der Baum oft erst kurz vor der Mitnahme frisch geschlagen wird.

Berücksichtigen Sie auch die Baumart. Fichten nadeln in der Regel schneller, Kiefern sind widerstandsfähiger gegen das Austrocknen, während Tannen kaum nadeln und besonders langlebig sind. Wie lange Ihr Baum schön bleibt, hängt natürlich auch von der richtigen Pflege ab.

Woran Sie die Frische des Baumes erkennen

  • Die Farbe der Nadeln
    Die Nadeln eines frischen Baumes haben eine kräftige, grüne Farbe (Blaufichten weisen einen charakteristischen silbrig-blauen Schimmer auf). Seien Sie vorsichtig, wenn Sie braune oder gelbliche Nadeln entdecken – ein solcher Baum könnte in der warmen Stube sehr schnell nadeln.
  • Der Nadeltest
    Machen Sie noch beim Händler den Schütteltest. Heben Sie den Baum leicht an und stoßen Sie ihn mit dem Stamm auf den Boden. Wenn dabei bereits grüne Nadeln herabrieseln, sollten Sie lieber einen anderen Baum wählen. Ein frischer Weihnachtsbaum darf keine Nadeln verlieren.
  • Die Elastizität der Nadeln
    Auch die Biegsamkeit der Nadeln verrät viel über den Zustand des Baumes. Ein frischer Baum hat sehr elastische Nadeln, die sich biegen lassen, ohne zu brechen. Nehmen Sie eine Nadel zwischen die Finger und biegen Sie sie vorsichtig: Biegt sie sich elastisch, ist der Baum frisch. Bricht sie sofort entzwei, greifen Sie lieber zu einem anderen Exemplar.
  • Das Harz
    Frisches, klebriges Harz am Stamm oder an der Schnittfläche ist ein gutes Zeichen. Da Bäume im Großhandel oft lange vor dem Verkauf geschlagen werden, ist das Harz dort meist schon eingetrocknet. Flüssiges Harz finden Sie eher bei frisch geschlagenen Bäumen direkt vom Erzeuger.
  • Die Schnittfläche
    Die Schnittfläche eines frisch geschlagenen Baumes sollte hell und feucht sein. Ein dunkler, ausgetrockneter Anschnitt deutet darauf hin, dass der Baum schon vor längerer Zeit gefällt wurde.

Vor- und Nachteile eines echten Weihnachtsbaums

Ein echter Weihnachtsbaum bringt einen unvergleichlichen Duft und eine gemütliche Atmosphäre in Ihr Zuhause. Jeder Baum ist durch seinen natürlichen Wuchs ein echtes Unikat. Eine nachhaltige Option ist zudem ein Weihnachtsbaum im Topf, an dem Sie sich bei richtiger Pflege mehrere Jahre erfreuen können. Allerdings bringt ein echter Baum auch einige Nachteile mit sich – allen voran das Nadeln, die begrenzte Haltbarkeit und die jährlich wiederkehrenden Kosten.

Vorteile eines echten Baums Nachteile eines echten Baums
Herrlicher Duft Nadelverlust in warmen Räumen
Traditionelle Atmosphäre Begrenzte Haltbarkeit
Einzigartiger, natürlicher Wuchs Jährlich wiederkehrende Kosten
Als Topfpflanze wiederverwendbar Pflegeaufwand (regelmäßiges Gießen)

Beliebte Arten von echten Weihnachtsbäumen

  • Die Tanne
    Tannen gehören dank ihres gleichmäßigen Wuchses und der dichten Nadeln zu den beliebtesten Weihnachtsbäumen überhaupt – allen voran die Nordmanntanne oder die Edeltanne. Ihre Nadeln sind etwa 3 cm lang, weich, dunkelgrün und glänzend. Da Tannen selbst in beheizten Räumen kaum nadeln, sind sie besonders langlebig.
  • Die Fichte
    Als Weihnachtsbaum werden am häufigsten die Gemeine Fichte (Rotfichte) oder die Blaufichte gewählt. Beide zeichnen sich durch kurze, feste und dichte Nadeln aus. Die Blaufichte besticht durch ihren silbrig-blauen Schimmer und nadelt deutlich langsamer als die klassische Rotfichte. Dennoch bleibt die Rotfichte aufgrund ihres traditionellen Charmes ein Klassiker.
  • Die Kiefer
    Meist fällt die Wahl auf die Schwarzkiefer oder die Waldkiefer. Kiefern besitzen markante, ca. 8 bis 15 cm lange Nadeln und sehr kräftige Äste. Die Schwarzkiefer überzeugt mit dunkelgrünen Nadeln und einer dichten Krone, während die Waldkiefer etwas lichter wächst. Kiefern sind wegen ihres außergewöhnlichen Aussehens und ihres günstigen Preises eine beliebte Wahl.

Wie Sie einen echten Weihnachtsbaum richtig pflegen

Der Erfolg beginnt bereits beim Kauf. Wählen Sie einen frischen Baum mit sattgrünen, glänzenden und elastischen Nadeln. Wenn Sie den Stamm frisch anschneiden (ca. 2 cm absägen), kann der Baum das Wasser im Ständer viel besser aufnehmen.

Lagern Sie den Baum bis zum Fest an einem kühlen, windgeschützten Ort und stellen Sie ihn unbedingt in einen Eimer mit Wasser. Um dem Baum den Übergang zu erleichtern, sollten Sie ihn ein bis zwei Tage vor dem Schmücken in einen kühleren Raum (z. B. Flur oder Garage) stellen, damit er sich langsam an die Zimmertemperatur akklimatisieren kann.

Stellen Sie den Weihnachtsbaum im Wohnzimmer möglichst weit weg von Heizkörpern oder Kaminen auf und vermeiden Sie Zugluft. Verwenden Sie einen Christbaumständer mit Wassertank und kontrollieren Sie den Wasserstand täglich. Gerade in den ersten Tagen benötigt der Baum erstaunlich viel Wasser – oft mehrere Liter am Tag. So bleibt er lange frisch und grün.

Die Pflege auf einen Blick:

  • Frischen Baum kaufen
  • Stamm frisch anschneiden
  • Rinde am unteren Stammende leicht entfernen
  • An einem kühlen Ort im Wasser lagern
  • Langsam an die Zimmertemperatur gewöhnen
  • In einen Christbaumständer mit Wassertank stellen
  • Weit entfernt von Heizquellen platzieren
  • Täglich frisches Wasser nachgießen

TIPP: Sie sind sich unsicher, wann der beste Zeitpunkt für den Baumkauf ist? Erstellen Sie einen praktischen Weihnachts-Zeitplan. So behalten Sie stets den Überblick und entgehen dem typischen Vorweihnachtsstress.

Der künstliche Weihnachtsbaum

Künstlicher Weihnachtsbaum

Wie Sie einen künstlichen Weihnachtsbaum auswählen

Entscheiden Sie sich für einen künstlichen Weihnachtsbaum, der über viele Jahre hinweg seine Farbe und Form behält. Eine Investition in Qualität zahlt sich hier definitiv aus. Der Preis spiegelt meist direkt die Hochwertigkeit des Baumes wider. Achten Sie beim Kauf auch auf praktische Details wie ein stabiles Aufbausystem, einen mitgelieferten Ständer oder eine integrierte LED-Beleuchtung. Die Dichte der Zweige und das verwendete Material bestimmen maßgeblich das Aussehen und den Preis.

Worauf sollten Sie beim Kauf eines künstlichen Baumes achten?

  • Das Material
    Bäume aus klassischem PVC sind weich, dicht und meist recht günstig, wirken jedoch optisch oft etwas künstlicher. Deutlich realistischer sind Bäume aus PE (Polyethylen). Diese im Spritzgussverfahren hergestellten Nadeln fühlen sich täuschend echt an und sehen einem echten Baum zum Verwechseln ähnlich. Sie liegen preislich etwas höher. Häufig findet man auch hervorragende Hybrid-Modelle aus einer Materialkombination.
  • Die Ast- und Nadeldichte
    Die Anzahl der Zweige bestimmt, wie voll und dicht der Baum wirkt. Wählen Sie ein Modell mit hoher Zweig- und Nadeldichte, um ein besonders natürliches Gesamtbild zu erzielen. Je dichter der Baum, desto hochwertiger wirkt er (was sich auch im Preis widerspiegelt).
  • Die Form und Symmetrie
    Die Silhouette des Baumes sollte harmonisch, symmetrisch und natürlich wirken. Achten Sie darauf, dass die Äste gleichmäßig verteilt sind und keine unschönen Lücken entstehen.
  • Der Aufbau
    Machen Sie sich vorab Gedanken über das Aufbausystem. Einfache Modelle bestehen meist aus 2 bis 3 Teilen, die zusammengesteckt werden, woraufhin die Zweige einzeln gebogen werden müssen. Hochwertigere Bäume bieten oft ein praktisches Klapp- oder Regenschirmsystem, bei dem sich die Äste beim Aufstellen automatisch entfalten.

Vor- und Nachteile eines künstlichen Weihnachtsbaums

Künstliche Weihnachtsbäume erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Ihre größten Vorteile liegen in der Langlebigkeit, der einfachen Handhabung und der Pflegeleichtigkeit. Ein künstlicher Baum sieht jedes Jahr perfekt aus, nadelt nicht und muss nicht gegossen werden. Premium-Modelle wirken zudem täuschend echt. Zu den Nachteilen zählen die höheren Anschaffungskosten, der Platzbedarf für die Lagerung unterm Jahr und der fehlende Duft nach frischem Wald.

Vorteile eines künstlichen Baums Nachteile eines künstlichen Baums
Sehr lange Lebensdauer Höhere Anschaffungskosten
Keine Pflege oder Bewässerung nötig Lagerplatz für das restliche Jahr erforderlich
Perfekte Symmetrie und authentische Optik Kein natürlicher Waldduft

Wie Sie einen künstlichen Weihnachtsbaum pflegen und lagern

Ein künstlicher Weihnachtsbaum ist extrem pflegeleicht. Das A und O ist die richtige Lagerung. Verpacken Sie den Baum nach dem Fest am besten im Originalkarton oder in einer speziellen Aufbewahrungstasche und lagern Sie ihn an einem trockenen, gut belüfteten Ort. Schützen Sie ihn vor extremer Hitze, Feuchtigkeit und direktem Sonnenlicht, um Verformungen der Zweige oder ein Verblassen der Farben zu verhindern.

Wir empfehlen, den Baum vor dem Aufstellen und nach dem Abbau kurz mit einem feuchten Tuch abzuwischen, um Staub zu entfernen. Lassen Sie ihn vor dem Verpacken vollständig trocknen.

Die Pflege- und Lagertipps auf einen Blick:

  • Trocken und staubgeschützt lagern
  • Vor Hitze, Feuchtigkeit und Sonne schützen
  • Vor und nach der Saison feucht abwischen
  • Vor dem Verpacken komplett trocknen lassen

Was kostet ein Weihnachtsbaum?

Preise für Weihnachtsbäume

Die Preise für Weihnachtsbäume hängen stark von der Qualität, der Baumart und der Größe ab. Im Handel wird meist nach Höhenkategorien unterschieden (z. B. bis 150 cm, bis 200 cm und über 200 cm). Tannen sind in der Regel teurer als Fichten oder Kiefern. Besonders gleichmäßig und dicht gewachsene Prachtexemplare liegen preislich höher als unregelmäßig gewachsene Bäume.

Bei künstlichen Bäumen ist die Preisspanne noch deutlich größer. Hier spielen Materialqualität, Detailtreue, Höhe sowie Zusatzfunktionen wie eine integrierte LED-Beleuchtung oder ein automatisches Klappsystem die entscheidende Rolle. Hochwertige künstliche Bäume mit täuschend echter Optik sind meist im Bereich von 60 bis 250 Euro erhältlich. Absolute Premium-Modelle können auch 400 Euro und mehr kosten – eine Investition, die sich durch die jahrelange Wiederverwendbarkeit jedoch schnell bezahlt macht.

Preisübersicht im Vergleich:

Baumtyp Größe Richtpreis
Künstliche Tanne bis 200 cm ca. 80 - 200 €
Künstliche Fichte bis 200 cm ca. 60 - 160 €
Künstliche Kiefer bis 200 cm ca. 60 - 200 €
Echte Tanne bis 200 cm ca. 30 - 60 €
Echte Fichte bis 200 cm ca. 12 - 20 €
Echte Kiefer bis 200 cm ca. 20 - 30 €

Die angegebenen Preise dienen als Richtwerte und beziehen sich bei den künstlichen Bäumen auf die mittlere Qualitätsklasse.

Mehr entdecken

Weihnachtsbettwäsche Weihnachtsdekoration Weihnachtsangebot
Die besten Weihnachtsplätzchen
 

Weihnachtsplätzchen gehören einfach zum Fest dazu. Der Duft von frisch gebackenen Plätzchen zieht durch das ganze Haus und sorgt sofort für festliche Weihnachtsstimmung. Probieren Sie traditionelle sowie weniger bekannte Rezepte für das beste Weihnachtsgebäck aus. Lassen Sie sich von unseren Tipps zur Zubereitung und richtigen Lagerung inspirieren.

Die Geschichte des Plätzchenbackens

Die Tradition des Plätzchenbackens reicht bis ins Mittelalter zurück. In Mitteleuropa verbreitete sich das Backen, wie wir es heute kennen, etwa Anfang des 19. Jahrhunderts. In dieser Zeit wurden wichtige Zutaten wie Mehl, Butter und Zucker für breitere Schichten erschwinglich. Das Backen zur Weihnachtszeit wurde zu einer festen Familientradition, bei der Rezepte von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Zu den Klassikern gehörten damals wie heute Lebkuchen, Vanillekipferl, Bärentatzen oder Linzer Augen.

Die Zubereitung der Plätzchen war eng mit der Adventszeit verbunden. Es war ein echtes Familienereignis, an dem sich meist alle Frauen und Kinder des Hauses beteiligten. Seitdem ist der bunte Plätzchenteller vom festlichen Kaffeetisch nicht mehr wegzudenken.

Die beliebtesten Sorten von Weihnachtsplätzchen

In jedem Haushalt sieht der Plätzchenteller anders aus. Jede Familie hat ihre eigenen Lieblingssorten, die Jahr für Jahr den Weihnachtstisch schmücken. Doch selbst bei den Klassikern gibt es geschmacklich große Unterschiede. Manchmal reicht es schon, eine einzige Zutat hinzuzufügen oder wegzulassen, um dem Gebäck eine völlig neue Note zu verleihen.

Lassen Sie sich von unserer Übersicht der beliebtesten Plätzchen inspirieren – vielleicht entdecken Sie ja eine Sorte, die Sie noch nicht kennen. Für die besten Klassiker haben wir natürlich auch das traditionelle Rezept parat.

Vanillekipferl

Die besten Vanillekipferl

Zartes Gebäck mit dem Duft von Vanille und Nüssen. Vanillekipferl dürfen auf keinem Weihnachtsteller fehlen. Sie gehören zu den beliebtesten Weihnachtsplätzchen in ganz Mitteleuropa. Ursprünglich stammen sie aus Wien. Der Legende nach wurden die ersten Kipferl bereits um das Jahr 1683 gebacken.

Linzer Plätzchen

Feines, mit Marmelade zusammengesetztes Gebäck, das mit Puderzucker bestäubt wird. Linzer Plätzchen gehören zu den absoluten Klassikern. Die Herzen, Sterne oder Blumen, die meist mit säuerlicher Johannisbeermarmelade gefüllt sind, haben ihren Ursprung im österreichischen Linz. Dort kennt man sie vor allem als etwas größere Linzer Augen.

Lebkuchen

Ein Gebäck mit dem Duft von Zimt, Anis und Nelken, kunstvoll verziert mit Zuckerguss. Honiglebkuchen sind besonders bei Kindern beliebt. Die Geschichte des Lebkuchens reicht bis ins alte Ägypten und das antike Griechenland zurück. Im mitteleuropäischen Raum verbreitete sich das Lebkuchenhandwerk ab dem 15. Jahrhundert in den größeren Städten. Lebkuchen werden meist frühzeitig in der Vorweihnachtszeit gebacken, damit sie bis zum Fest schön weich werden.

TIPP: Verzierte Lebkuchen eignen sich auch hervorragend als wunderschöne Dekoration für selbstgebastelte Weihnachtskarten.

Bienenkörbchen (Wespennester)

Ein traditionelles, ungebackenes Gebäck in Form eines Bienenkorbs, gefüllt mit einer feinen Rumcreme und platziert auf einem runden Eierplätzchen (Biskuit). Dies ist eine typische böhmische Spezialität. Ursprünglich wurden sie zur Sonnenwende zubereitet, erst später wurden sie zu einem beliebten Weihnachtsklassiker. Ihren Namen verdanken sie den traditionellen Stroh-Bienenkörben, in denen früher Bienenvölker lebten.

Jägerknöpfe

Zarte Mürbeteigplätzchen mit einer feinen Nuss-Baiser-Schicht. Für manche vielleicht eine weniger bekannte Sorte, die aber absolut köstlich ist. Die weichen und mürben Jägerknöpfe werden von einer ganzen Haselnuss gekrönt. Dieses Gebäck ist ideal, wenn Sie übriggebliebenes Eiweiß verwerten möchten, da dieses für die Nussfüllung benötigt wird.

Bärentatzen

Ein klassisches Gebäck mit dem Duft von Nüssen, Kakao und weihnachtlichen Gewürzen. Bärentatzen haben eine lange Tradition, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Dem Volksglauben nach sollten sie das Haus vor bösen Geistern schützen. Da sie traditionell in Form von Tierpfoten gebacken werden, erhielten sie ihren charakteristischen Namen.

Kokosmakronen

Luftig-leichte und saftige Kokosmakronen gehören einfach auf jeden bunten Teller. Für die Zubereitung dieser beliebten Makronen benötigen Sie nur 3 Zutaten: Zucker, Kokosraspeln und Eiweiß. Sie sind die perfekte Wahl, wenn Sie Eiweiß von anderen Rezepten übrig haben.

Gefüllte Nüsse

Knuspriger Teig mit einer cremigen Füllung in Form einer Walnuss darf an Weihnachten nicht fehlen. Zwei aus einem nussigen Teig gebackene „Schalen“ werden vor den Feiertagen mit einer feinen Creme zusammengesetzt. Meist verwendet man eine klassische Butter- oder Punschcreme. Durch die Füllung wird das Gebäck wunderbar mürbe und weich. Gefüllte Nüsse gehören zu den absoluten Lieblingsrezepten unserer Großmütter.

Florentiner (Marokkaner)

Kleine, knusprige Taler aus einer Mischung von kandierten Früchten und Nüssen, auf der Unterseite mit Schokolade bestrichen. Diese Spezialität hat ihre Wurzeln im Orient. Während sie im arabischen Raum das ganze Jahr über genossen werden, backt man sie bei uns besonders gern zur Weihnachtszeit. Traditionell verfeinert man sie dort mit Kokos, Datteln, Honig oder Orangenschale.

Schmalzplätzchen

Ein traditionelles Gebäck mit einer feinen Note. Diese Schmalzplätzchen sind wunderbar zart und schmelzen förmlich auf der Zunge. Die geheime Zutat ist hochwertiges Schweineschmalz, das dem Teig seine einzigartige Konsistenz verleiht. Meist werden sie als kleine Kulleraugen mit einem Klecks Marmelade in der Mitte gebacken. Jede Familie hütet ihr eigenes Rezept – manche verfeinern den Teig mit Nüssen, andere mit Honig oder getrockneten Früchten.

Ischler Törtchen

Auf den ersten Blick ein klassisches Doppelkeks-Plätzchen, doch Ischler Törtchen überraschen mit einem intensiven Geschmack und einer edlen Kombination aus Schokolade, Nüssen und Marmelade. Der Ursprung dieser feinen Spezialität liegt in der österreichisch-ungarischen Monarchie, genauer gesagt im eleganten Kurort Bad Ischl. Heute gibt es verschiedene Rezeptvarianten für diese feinen Törtchen.

5 Rezepte für die besten Weihnachtsplätzchen

Probieren Sie 5 unserer besten Familienrezepte aus. Sie werden sie lieben! Weitere traditionelle Ideen finden Sie in unserer Rubrik „Familienrezepte“.

Vanillekipferl nach Uroma Veras Rezept

Zutaten für die Vanillekipferl:

  • 400 g Weizenmehl
  • 280 g kalte Butter
  • 150 g gemahlene Nüsse
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • Etwas Eierlikör, Weinbrand oder Wasser

Zubereitung und Backen: Alle Zutaten rasch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig für 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend kleine Portionen in bemehlte Kipferlformen drücken oder von Hand zu Kipferln formen. Die Kipferl auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech bei 175 °C goldgelb backen. Noch warm vorsichtig in Puderzucker wenden.

Florentiner nach Oma Veras Rezept

Zutaten für die Florentiner:

  • 100 g Zucker
  • 30 g Butter
  • 40 g Weizenmehl
  • 150 g gehackte Nüsse
  • 100 g kandierte Früchte
  • 100 g Orangeat
  • 200 ml Schlagsahne
  • 1 EL Honig
  • Schokoladenglasur zum Bestreichen

Zubereitung und Backen: Sahne, Zucker, Honig und Butter aufkochen lassen. Das Mehl unterrühren und zu einer dickflüssigen Masse einkochen. Die restlichen Zutaten unterrühren. Die Masse mit einem Löffel in kleinen Häufchen auf ein Backblech setzen und flach drücken. Bei 180 °C ca. 12 Minuten backen. Nach dem Abkühlen die flache Seite mit Schokoladenglasur bestreichen.

Ischler Törtchen nach Oma Libuses Rezept

Zutaten für den Teig:

  • 210 g Weizenmehl
  • 140 g Butter
  • 70 g Puderzucker
  • 30 g gemahlene Walnüsse
  • 1 EL Kakao
  • ½ Päckchen Vanillezucker
  • Eine Prise Zimt

Zutaten für die Füllung:

  • 75 g Puderzucker
  • 75 g gemahlene Walnüsse
  • Etwas Rum
  • Marmelade
  • Schokoladenglasur
  • Walnusshälften zur Dekoration

Zubereitung und Backen: Aus den Teigzutaten rasch einen geschmeidigen Teig kneten. In Frischhaltefolie gewickelt für 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Danach den Teig etwas dicker ausrollen und Kreise (ca. 5 cm Durchmesser) ausstechen. Auf Backpapier bei 170 °C etwa 10 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten: Puderzucker, gemahlene Walnüsse, Rum und etwas Marmelade zu einer cremigen Masse verrühren. Die abgekühlten Plätzchen damit zusammensetzen. Das obere Plätzchen mit Schokoladenglasur überziehen und mit einer Walnusshälfte verzieren.

Kokosmakronen nach Oma Evas Rezept

Zutaten für die Kokosmakronen:

  • 3 Eiweiß
  • 180 g Puderzucker
  • 150 g Kokosraspeln

Zubereitung und Backen: Das Eiweiß steif schlagen. Die Schüssel über ein heißes Wasserbad stellen und den Puderzucker unter ständigem Schlagen hinzufügen. Die Masse ca. 3–5 Minuten warm aufschlagen, vom Herd nehmen und unter Rühren abkühlen lassen. Die Kokosraspeln unterheben. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf Backpapier setzen. Bei 140 °C ca. 15–20 Minuten backen und auf dem Blech abkühlen lassen.

Sofort weiche Lebkuchen nach Tante Danas Rezept

Lebkuchen Rezept

Zutaten für die Lebkuchen:

  • 400 g Weizenmehl
  • 140 g Puderzucker
  • 60 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 2 EL flüssiger Honig
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 1–2 TL Natron

Zubereitung und Backen: Mehl, Puderzucker, Gewürz und Natron vermischen. In der Mitte eine Mulde formen, Eier, weiche Butter und flüssigen Honig hineingeben. Zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig für 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Dick ausrollen und Formen ausstechen. Bei 180 °C ca. 8–10 Minuten backen. Sofort nach dem Backen mit verquirltem Ei bestreichen.

Wie lagert man Weihnachtsplätzchen richtig?

Plätzchen richtig lagern

Damit das Weihnachtsgebäck bis zum Fest frisch und lecker bleibt, muss es richtig gelagert werden. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre Plätzchen am besten aufbewahren, damit Geschmack, Aroma und Konsistenz perfekt erhalten bleiben.

Trockenes Gebäck

Trockene Plätzchensorten wie Vanillekipferl, Bärentatzen oder Linzer Plätzchen sollten in gut schließenden Behältern aufbewahrt werden. Ideal sind Blechdosen oder Glasdosen mit Deckel. Legen Sie zwischen die einzelnen Schichten Backpapier, damit die Plätzchen nicht aneinanderkleben. Lagern Sie die Dosen an einem kühlen, trockenen Ort bei einer Temperatur von 10 bis 15 °C – zum Beispiel auf einem geschützten Balkon oder in einem kühlen Keller.

Lebkuchen

Lebkuchen hingegen lagert man am besten in Pappkartons an einem Ort mit etwas höherer Luftfeuchtigkeit. Sie nehmen die Feuchtigkeit auf und werden dadurch bis Weihnachten wunderbar weich. Alternativ können Sie die Lebkuchen in einer Blechdose zusammen mit einem Stück Apfel oder einer Scheibe Brot aufbewahren. Die abgegebene Feuchtigkeit macht das Gebäck weich. Wichtig: Tauschen Sie den Apfel oder das Brot regelmäßig aus, um Schimmelbildung zu vermeiden.

TIPP: Sie sind sich unsicher, wann Sie mit dem Backen beginnen sollen? Erstellen Sie einen Zeitplan für Ihre Weihnachtsvorbereitungen. So behalten Sie alle Aufgaben entspannt im Griff.

Gefülltes Gebäck

Gebäck mit Creme- oder Marmeladenfüllung wie Ischler Törtchen oder gefüllte Nüsse sollte am besten erst kurz vor dem Fest gefüllt werden. Die ungefüllten Kekse lagern Sie kühl und dunkel. Nach dem Füllen müssen die Plätzchen in einer luftdichten Dose im Kühlschrank aufbewahrt werden. Cremes und andere Füllungen benötigen Kälte, um frisch zu bleiben. Verzehren Sie das gefüllte Gebäck innerhalb von 1 bis 2 Wochen.

Ungebackenes Gebäck

Ungebackene Plätzchen erfordern eine Lagerung an einem dunklen und sehr kühlen Ort – idealerweise bei etwa 6 °C im Kühlschrank. Bewahren Sie sie in einer gut verschließbaren Dose auf. Falls Sie das Gebäck übereinanderstapeln, trennen Sie die einzelnen Schichten mit Backpapier oder Alufolie. Wir empfehlen, ungebackene Sorten erst kurz vor den Feiertagen zuzubereiten.

Mehr entdecken

Weihnachtsbettwäsche Weihnachtsdekoration Weihnachten
Wie gelingt die perfekte Weihnachtsdekoration?
 

Verwandeln Sie Ihr Zuhause in einen Ort voller weihnachtlicher Magie. Manchmal reichen schon einige wenige, gut durchdachte Dekoelemente aus. Setzen Sie auf ein einheitliches Design und eine harmonische Farbpalette. Lassen Sie sich von unseren Tipps für die Weihnachtsdekoration im Innen- und Außenbereich inspirieren.

Die Geschichte der Weihnachtsdekoration

Die Geschichte der Weihnachtsdekoration reicht weit zurück. Sie entwickelte sich im Laufe der Zeit aus lokalen Traditionen und religiösen Bräuchen bis hin zu ihrer heutigen Form. Bereits in der Renaissance schmückten Christen ihre Kirchen festlich. Dabei durfte die Krippe als Symbol für die Geburt Jesu Christi nicht fehlen.

Die ersten Erwähnungen des geschmückten Weihnachtsbaums stammen aus Deutschland. Im 16. Jahrhundert tauchten mit Früchten geschmückte Bäume vor den Häusern und in den Straßen der Städte auf. Erst im 17. Jahrhundert hielt er Einzug in die städtischen Haushalte. Viele Jahre später verbreitete sich die Tradition des Weihnachtsbaums auch auf dem Land. In Tschechien beispielsweise wurde der geschmückte Baum erstmals im Jahr 1812 urkundlich erwähnt.

Der Ursprung des Adventskranzes liegt vermutlich im 16. Jahrhundert. Damals ehrten die Menschen die Wintersonnenwende mit zu Kränzen gebundenen Nadelzweigen. Vier Kerzen, die einander gegenüberstehen, symbolisieren das Kreuz Christi. Kerzen, die nebeneinander auf dem Kranz angeordnet sind, liegen in den letzten Jahren voll im Trend.

Planung der Weihnachtsdekoration

Bevor Sie mit dem Dekorieren beginnen, empfehlen wir Ihnen, einen Plan zu erstellen. Es ist wichtig, sich auf ein Farbschema und einen Stil festzulegen. Anschließend sollten Sie die vorhandene Dekoration durchsehen und aussortieren. Das sprichwörtliche i-Tüpfelchen ist dann der Kauf neuer Weihnachtsdekorationen und Schmuckstücke.

Farben und Stil

Überlegen Sie sich, in welchen Farben Ihr diesjähriges Weihnachtsfest erstrahlen soll. Klassische Weihnachtsfarben wie Gold, Rot oder Grün können Sie wunderbar durch Weiß oder Silber ersetzen. Auch eine Kombination aus Weiß, Silber und Altrosa liegt voll im Trend. Die Farben und das Gesamtdesign der Weihnachtsdekoration sollten harmonisch auf Ihren Einrichtungsstil abgestimmt sein.

Kauf neuer Dekoelemente

Sichten Sie die Dekorationen, die Sie bereits zu Hause haben. Schreiben Sie anschließend eine Liste mit den Dingen, die Sie noch ergänzen möchten. Vielleicht ist im letzten Jahr eine Lichterkette kaputtgegangen, oder Sie wünschen sich einen neuen Duft für die Duftlampe oder eine beleuchtete Krippe. Ergänzen Sie Ihre vorhandene Dekoration durch neue Stücke, die dem Raum Gemütlichkeit und das gewisse Etwas verleihen. Weihnachtsdekoration finden Sie sowohl in Fachgeschäften als auch bequem online.

Platzierung im Raum

Entscheiden Sie, welche Bereiche Sie dekorieren möchten. Am häufigsten werden Flure, Wohnzimmer, Esszimmer und der Außenbereich geschmückt. Überlegen Sie, wo der Weihnachtsbaum, der Adventskranz, die Kerzenständer, Lichterketten und andere Kleinigkeiten am besten zur Geltung kommen. Eine durchdachte Platzierung der Dekoration sorgt dafür, dass der Raum nicht überladen wirkt.

Der Zeitplan

Wir empfehlen Ihnen, einen eigenen Zeitplan für die Weihnachtsdekoration zu erstellen. Wenn Sie bereits einen Plan für die Weihnachtsvorbereitungen haben, müssen Sie den Punkt „Dekoration“ nur noch etwas detaillierter ausführen. Teilen Sie das Schmücken in mehrere Schritte auf. In der ersten Adventswoche dekorieren Sie den Innenbereich und besorgen den Adventskranz. Die Dekoration des Außenbereichs können Sie auf die zweite Adventswoche verschieben. In dieser Woche ist es auch höchste Zeit für den Kauf des Weihnachtsbaums.

Weihnachtsdekoration im Innenbereich

Verwandeln Sie Ihr Zuhause in einen zauberhaften Ort. Konzentrieren Sie sich auf das Farbschema, das Sie in diesem Jahr verwenden möchten, und stimmen Sie alle Dekorationen darauf ab. Das Zentrum des weihnachtlichen Geschehens ist das Wohnzimmer mit dem Weihnachtsbaum. Widmen Sie der Gestaltung des Wohnzimmers besondere Aufmerksamkeit und achten Sie auf Details. Vergessen Sie auch nicht den Flur und das Esszimmer. Abgerundet wird die weihnachtliche Stimmung durch herrliche Düfte wie Vanille oder Tannennadeln.

Der Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsbaum ist das Herzstück der gesamten Weihnachtsdekoration. Stimmen Sie die Farben und den Stil des geschmückten Baumes auf die restliche Wohnung ab. Bringen Sie zuerst die Lichterketten an, danach den Baumschmuck und zum Schluss feine Details wie Lametta oder Girlanden. Ein echter Baum erfüllt den Raum mit dem Duft von frischen Tannennadeln. Bei einem künstlichen Baum können Sie mit Duftwachs oder ätherischen Ölen mit Waldduft nachhelfen.

Christbaumbeleuchtung Weihnachtsschmuck Weihnachtsaccessoires

TIPP: Sind Sie sich unsicher, ob Sie sich für einen echten oder einen künstlichen Baum entscheiden sollen? Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung, welcher Weihnachtsbaum in diesem Jahr der richtige für Sie ist.

Kerzenständer und Kerzen

Ohne festliche Kerzenständer und Duftkerzen ist die Advents- und Weihnachtszeit kaum vorstellbar. Der warme Schein brennender Kerzen und traditionelle Düfte nach Zimt, Tannennadeln oder Weihnachtsgebäck zaubern eine einzigartige Atmosphäre. Kerzenhalter in elegantem Design mit weihnachtlichen Motiven passen hervorragend ins Wohnzimmer, ins Schlafzimmer oder in den Flur. Natürlich dürfen Kerzen und Kerzenständer auch auf der festlichen Kaffeetafel oder dem Weihnachtstisch nicht fehlen.

Weihnachtliche Heimtextilien

Weihnachtliche Bettwäsche für den Winter

Heimtextilien spielen bei der Weihnachtsdekoration eine entscheidende Rolle. Heimtextilien sind nicht nur optisch ansprechend, sondern auch äußerst praktisch. Kissen und Kissenbezüge mit weihnachtlichen Motiven verschönern das Kinder- und Wohnzimmer. In der Küche setzen Sie am besten auf festliche Geschirrtücher oder Schürzen, während im Schlafzimmer kuschelige Weihnachtsbettwäsche für Gemütlichkeit sorgt. Weihnachtliche Textilien machen jeden Raum gemütlicher und laden zum Einkuscheln ein.

Die Weihnachtstafel

Das Konzept der Weihnachtstafel sollte harmonisch auf die restliche Dekoration des Hauses abgestimmt sein. Stimmen Sie auch beim Eindecken des Esstisches Farben und Stil ab und achten Sie auf liebevolle Details. Auf dem Tisch dürfen ein weihnachtlicher Tischläufer, Stoffservietten und stimmungsvolle Kerzen nicht fehlen. Als Blickfang auf dem Tisch eignen sich ein festliches Gesteck, der Adventskranz oder dekorativ arrangierte Tannenzweige. Decken Sie das Geschirr sowie die Gläser für Wasser und den Festtagswein sorgfältig ein. Planen Sie die Tischdekoration bis ins kleinste Detail.

Bräuche und Aberglaube am Weihnachtstisch

Wussten Sie, dass man sich an Heiligabend erst dann an den Tisch setzen sollte, wenn der erste Stern am Himmel aufgegangen ist? Dem Volksglauben nach beginnt das Weihnachtsfest erst mit diesem ersten Stern. Zudem sollte während des Essens niemand vom Tisch aufstehen oder den Raum verlassen, da dies Unglück bringen soll.

In vielen Familien wird eine Karpfenschuppe oder eine kleine Münze unter den Teller gelegt. Dies soll im kommenden Jahr für finanziellen Wohlstand sorgen. Andere Familien decken einen zusätzlichen Teller für einen unerwarteten Gast oder im Gedenken an verstorbene Angehörige ein. Zudem besagt ein Brauch, dass immer eine gerade Anzahl an Gedecken auf dem Tisch stehen sollte.

Weihnachtsdekoration im Außenbereich

Auch die Außendekoration des Hauses gehört fest zur Weihnachtszeit. Denken Sie dabei immer an die Sicherheit und stellen Sie sicher, dass alle Stromkabel vor Regen und Schnee geschützt sind. Wenn Sie die Lichterketten bereits im Herbst angebracht haben, sollten Sie deren Funktion vorab prüfen. Besonders praktisch ist die Verwendung einer Zeitschaltuhr, die die Außenbeleuchtung automatisch nach Ihren Wünschen ein- und ausschaltet. Denken Sie daran: Weniger ist manchmal mehr. Lassen Sie sich von unseren Ideen für die weihnachtliche Außendekoration inspirieren.

Der Türkranz

An der Eingangstür darf ein klassischer Kranz, der mit einer Schleife oder Kordel aufgehängt wird, nicht fehlen. Einen solchen Türkranz können Sie auch ganz einfach selbst basteln. Dafür benötigen Sie lediglich einige Zweige, getrocknete Orangenscheiben und eine Heißklebepistole. Stimmen Sie die Farben des Kranzes auf die übrige Dekoration im und am Haus ab.

Lichterketten

Festlicher Lichterglanz am Haus sorgt für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Ideal sind LED-Lichterketten, die wasserbeständig und wetterfest sind. Nutzen Sie eine Zeitschaltuhr, um sich das tägliche Ein- und Ausschalten zu erleichtern. Besonders im Trend liegen Lichter in warmweißen oder sanften Gelbtönen. Wir empfehlen, die Lichterketten bereits im Laufe des Herbstes am Haus anzubringen.

Ein Baum im Garten

Schmücken Sie einen Nadelbaum in Ihrem Garten mit einer Lichterkette. Wählen Sie dabei die gleiche Lichtfarbe wie für die Hausbeleuchtung. Diesen können Sie zusätzlich mit klassischen Weihnachtskugeln oder Naturmaterialien wie getrockneten Orangenscheiben und bemalten Tannenzapfen schmücken. Ein wunderbarer Spaß für die ganze Familie!

Laternen

Auch mit stilvollen Laternen setzen Sie stimmungsvolle Akzente. Modelle aus Metall, Holz oder Glas sehen besonders edel aus. Platzieren Sie zwei Laternen in unterschiedlichen Größen direkt neben der Eingangstür oder auf der Terrasse. Sie werden sehen, wie schnell dadurch weihnachtlicher Zauber einzieht.

Weihnachtliche Pflanzkübel

Verwandeln Sie herkömmliche Pflanzkübel in weihnachtliche Arrangements. Sammeln Sie bei einem Spaziergang Tannenzapfen und Nadelzweige, um eine wunderschöne Weihnachtsdekoration für den Eingangsbereich zu kreieren. Verwenden Sie dazu weihnachtliche Dekostecker, Zimtstangen und kleine Lichterketten. Basteln Sie gemeinsam mit Ihren Kindern und genießen Sie die besinnliche Zeit.

DIY: Weihnachtlicher Türkranz

Weihnachtskranz dekorieren

Versüßen Sie sich die Adventszeit und gestalten Sie Ihren eigenen stilvollen Türkranz. Obwohl er kunstvoll aussieht, ist die Herstellung gar nicht so schwer. Sie benötigen dafür hauptsächlich Naturmaterialien und einen Kranzrohling.

Für Ihren DIY-Kranz benötigen Sie:

  • Einen Kranzrohling (z. B. aus Stroh oder Styropor)
  • Eine Heißklebepistole
  • Weichen Basteldraht oder eine Kordel
  • Nadelholzzweige (z. B. Tanne oder Fichte)
  • Lorbeerzweige
  • Kiefernzapfen
  • Getrocknete Orangenscheiben
  • Weitere Dekoelemente nach eigenem Geschmack

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  • Bereiten Sie den runden Kranzrohling vor. Dieser kann aus Styropor oder Stroh bestehen.
  • Beginnen Sie damit, die Nadelholzzweige in Kombination mit den Lorbeerzweigen am Rohling festzubinden. Besonders gut eignet sich Fichten- oder Tannengrün.
  • Binden Sie die Zweige immer in dieselbe Richtung und dicht nebeneinander fest. Der Rohling darf am Ende nicht mehr zu sehen sein.
  • Befestigen Sie zum Schluss Zapfen, getrocknete Orangenscheiben und andere Deko-Elemente mit der Heißklebepistole auf dem Kranz.

Mehr Inspiration

Weihnachtsbettwäsche Weihnachtsdekoration Weihnachten
Tipps für Weihnachtsgrüße
 

Lassen Sie die Tradition des Weihnachtskartenschreibens wieder aufleben. Drücken Sie Ihre Liebe und Freude aus und wünschen Sie Ihren Liebsten ein frohes Fest sowie ein gutes neues Jahr. Das Basteln eigener Weihnachtskarten kann zu einer wunderbaren neuen Familientradition werden. Beziehen Sie Ihre Kinder mit ein und gestalten Sie eine originelle Karte für die Großmutter oder Ihre Kollegen. Lassen Sie sich inspirieren!

Die Geschichte der Weihnachtskarte

Die Ursprünge von Festtagsgrüßen reichen bis ins alte Ägypten und nach China zurück. Auf Papyrus verfasste Wünsche wurden zu feierlichen Anlässen überreicht. Die erste gedruckte Weihnachtskarte erblickte jedoch erst 1843 in Großbritannien das Licht der Welt. Es handelte sich um eine gedruckte, von Hand kolorierte Karte mit der Aufschrift „Fröhliche Weihnachten und ein glückliches neues Jahr“. Da diese Karten damals jedoch sehr teuer waren, verbreitete sich die Tradition zunächst nur langsam.

Der eigentliche Durchbruch gelang der Weihnachtskarte im Laufe des 19. Jahrhunderts, als neue Drucktechnologien eine schnellere und kostengünstigere Produktion ermöglichten. Gegen Ende des Jahrhunderts, als der Druck erschwinglich wurde und die Alphabetisierungsrate in England stark anstieg, erlebte die Weihnachtspost einen wahren Boom. Seit dieser Zeit gilt der Postbote in Großbritannien als eines der Symbole der Weihnachtszeit.

Arten von Weihnachtsgrüßen

Klassische Weihnachtskarten aus Papier

Klassische Grußkarten aus Papier verlieren auch im digitalen Zeitalter nicht ihren Charme. Eine handgeschriebene Botschaft in einem Umschlag, die per Post verschickt wird, zeigt dem Empfänger echte Wertschätzung. Ob eine traditionelle Weihnachtskarte, ein persönlicher Brief oder eine selbstgebastelte Karte – jede dieser Gesten erwärmt das Herz.

Die Zeit, die Sie in die Vorbereitung investieren, und die passenden Worte werden Familienmitglieder, Freunde, Kollegen und Geschäftspartner gleichermaßen berühren. Zeigen Sie Ihren Mitmenschen, wie wichtig sie Ihnen sind, und verschicken Sie eine Karte aus Papier. Eine liebevoll gestaltete Weihnachtskarte eignet sich zudem hervorragend als stilvolle Dekoration.

Digitale Weihnachtsgrüße

Eine moderne Alternative zur klassischen Papierkarte sind digitale Weihnachtsgrüße. In unserer heutigen vernetzten Welt ermöglichen sie eine schnelle und unkomplizierte Kommunikation. Elektronische Grüße können mit Musik, lustigen Animationen oder kurzen Videos versehen werden. Diese interaktiven Elemente lassen sich hervorragend an die Hobbys und Vorlieben des Empfängers anpassen, was dem Gruß eine ganz persönliche Note verleiht.

Die sekundenschnelle Zustellung auf der ganzen Welt ist zweifellos der größte Vorteil. Als Nachteil digitaler Grüße wird hingegen oft der Verlust der persönlichen Haptik und Authentizität empfunden, die eine echte Papierkarte auszeichnet.

Wie verfasst man perfekte Weihnachtsgrüße?

Egal, ob Sie sich für die digitale oder die klassische Variante entscheiden: Achten Sie auf die richtigen Worte, bleiben Sie positiv und bringen Sie Ihre persönliche Note ein. Weihnachtsgrüße lassen sich grundsätzlich in formelle und informelle Texte unterteilen. Formulieren Sie den Text ganz individuell je nach Ihrer Beziehung zum Empfänger – auch ein kurzes Gedicht oder ein festlicher Reim kommt immer gut an.

Manchmal reicht auch eine klassische Formulierung wie „Fröhliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht Familie Müller.“ Erfahren Sie im Folgenden Schritt für Schritt, wie Sie Ihre Weihnachtsgrüße gestalten können.

Was in einem Weihnachtsgruß nicht fehlen darf

Die persönliche Anrede

Die Anrede bildet das Fundament jeder Karte. Bei privaten Grüßen nutzen Sie den Vornamen, das Verwandtschaftsverhältnis oder sprechen Sie die gesamte Familie an. In der Einfachheit liegt oft die größte Wirkung. Schreiben Sie zum Beispiel: „Liebe Eva“, „Liebe Tante Vera“ oder „Liebe Familie Schmidt“.

Bei geschäftlichen Grüßen wählen Sie die klassische Formel „Sehr geehrte Frau / Sehr geehrter Herr“, gefolgt vom Nachnamen: „Sehr geehrte Frau Schneider“. Wenn Sie mit der Person per Sie sind, aber ein freundschaftliches Verhältnis pflegen, eignet sich: „Lieber Herr Müller“.

Die Glückwünsche

Formulieren Sie Ihre Wünsche ganz persönlich. Wünschen Sie von Herzen Gesundheit, Liebe und Zufriedenheit. Sie können sich auch auf ein bestimmtes Ereignis beziehen. Zum Beispiel: „Ich wünsche Ihnen von Herzen besinnliche Feiertage und ein Weihnachtsfest voller Freude und Gemütlichkeit.“

Eine persönliche Botschaft

Ergänzen Sie Ihre Karte um eine persönliche Note oder eine schöne Erinnerung an ein gemeinsames Erlebnis aus dem vergangenen Jahr. Auch ein Ausblick auf das neue Jahr bietet sich hier wunderbar an. Zum Beispiel: „Vielen Dank für die schönen gemeinsamen Momente und unseren tollen Ausflug im Spätsommer.“

Ein positiver Ausklang

Beenden Sie Ihre Karte mit einer positiven Formulierung. Sie können die Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen oder die weitere Zusammenarbeit betonen: „Ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen / auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Die Unterschrift

Vergessen Sie nicht, die Karte persönlich zu unterzeichnen. Bei formellen Grüßen eignet sich: „Herzliche Weihnachtsgrüße, Ihre Anette Schwarz“. Bei privaten Grüßen: „Alles Liebe, Deine Anette“.

Beispieltext für eine Weihnachtskarte an die Großmutter

Liebe Oma,
ich wünsche dir ein gesegnetes Weihnachtsfest voller Gesundheit, Liebe und Glück. Danke für all die schönen Momente und das gemeinsame Lachen im vergangenen Jahr. Ich freue mich schon auf viele neue Erinnerungen mit dir im neuen Jahr.
In Liebe, deine Adela

Beispieltext für Weihnachtsgrüße an einen Geschäftspartner

Wie man formelle Weihnachtsgrüße verfasst

Sehr geehrte Frau Schmidt,
ich wünsche Ihnen und Ihrer gesamten Familie ein besinnliches Weihnachtsfest voller Liebe, Freude und erholsamer Stunden im Kreise Ihrer Liebsten. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen und die erfolgreiche Zusammenarbeit. Ich freue mich auf unsere gemeinsamen Projekte im neuen Jahr.
Frohe Weihnachten wünscht Ihnen Ihre Elisabeth Jäger

DIY 1: Weihnachtskarte aus Recyclingpapier basteln

Verschönern Sie sich die langen Winterabende mit einem kreativen Bastelprojekt. Gestalten Sie eine stilvolle Weihnachtskarte aus Recyclingpapier für Ihre Liebsten. Eine solche Karte ist im Handumdrehen fertig. Achten Sie auf die Details und wählen Sie Worte, die von Herzen kommen.

Das benötigen Sie dafür:

  • Recyclingpapier
  • Briefumschläge aus Recyclingpapier
  • Silberner Stift oder Filzstift
  • Aufkleber zur Dekoration oder weißer Glitzer
  • Bastelkleber für den Glitzer

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  • Rechteckige Karten aus dem Papier ausschneiden (Größe passend zum Briefumschlag wählen, Ecken nach Belieben abrunden oder spitz lassen).
  • Mit dem silbernen Stift die Weihnachtsgrüße auf die Karte schreiben (nach Wunsch kleine Dekorationen aufkleben oder mit Glitzer verzieren).
  • Den Briefumschlag dekorativ beschriften.
  • Die Karte in den Umschlag stecken und abschicken.

DIY 2: Handgemalte Weihnachtskarten

Etwas zeitaufwendiger, aber dafür umso origineller sind handgemalte Weihnachtskarten. Nehmen Sie sich inmitten des Vorweihnachtstrubels eine kleine Auszeit für dieses kreative Projekt. Das Malen hilft Ihnen dabei, vom Alltag abzuschalten und Stress abzubauen. Dieses Bastelprojekt lässt sich auch wunderbar gemeinsam mit Kindern umsetzen.

Das benötigen Sie dafür:

  • Recyclingpapier oder klassischer Bastelkarton
  • Briefumschläge
  • Wasser- oder Temperafarben
  • Tusche und Filzstifte
  • Glitzer
  • Klebstoff

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  • Rechteckige Karten aus dem Papier ausschneiden (Größe passend zum Umschlag wählen, Ecken abrunden oder gerade lassen).
  • Auf eine Seite der Karte mit Wasser- oder Temperafarben ein weihnachtliches Motiv malen (besonders schön wirken Tannenbäume, Schneeflocken oder Schneemänner).
  • Das Motiv nach dem Trocknen mit Glitzer verzieren (hierzu die gewünschten Stellen dünn mit Kleber bestreichen und mit Glitzer bestreuen).
  • Auf der Rückseite der Karte die Weihnachtsgrüße mit einem Filzstift notieren.
  • Den Umschlag dekorativ beschriften.
  • Die Karte in den Umschlag stecken und versenden.

DIY 3: Weihnachtskarten mit aufgeklebten Dekorationen

Wie man eine Weihnachtskarte mit aufgeklebten Dekorationen bastelt

Gönnen Sie sich während der Weihnachtsvorbereitungen eine kreative Pause. Beim Basteln können Sie wunderbar Stress abbauen und eine schöne Zeit verbringen. Beziehen Sie auch die Kleinsten mit ein – das gemeinsame Gestalten macht der ganzen Familie großen Spaß.

Das benötigen Sie dafür:

  • Recyclingpapier oder klassischer Bastelkarton
  • Briefumschläge
  • Filzstifte
  • Schere
  • Klebstoff
  • Zeitschriften, Servietten oder andere Vorlagen mit weihnachtlichen Motiven

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  • Rechteckige Karten aus dem Papier ausschneiden (Größe passend zum Umschlag wählen, Ecken abrunden oder gerade lassen).
  • Weihnachtliche Motive aus Zeitschriften oder Servietten ausschneiden (alternativ Vorlagen aus dem Internet ausdrucken).
  • Die ausgeschnittenen Motive auf eine Seite der Karte aufkleben (besonders stimmungsvoll wirken Tannenbäume, Schneeflocken oder Schneemänner).
  • Nach Belieben getrocknete Orangenscheiben aufkleben.
  • Rund um das aufgeklebte Motiv mit einem Filzstift kleine Sterne, Schneeflocken oder andere Muster zeichnen.
  • Die Karte mit Glitzer veredeln (die gewünschten Stellen mit Kleber bestreichen und Glitzer darüberstreuen).
  • Auf der Rückseite der Karte die Weihnachtsgrüße notieren.
  • Den Umschlag dekorativ beschriften.
  • Die Karte in den Umschlag stecken und abschicken.

Das könnte Sie auch interessieren

Weihnachtsbettwäsche Weihnachtsdekoration Weihnachtsangebote
Weihnachtszauber zum Greifen nah: Inspirationen für eine rundum festliche Atmosphäre
 

Wir haben für Sie eine Reihe von Artikeln zusammengestellt, die Sie durch die Zeit der Weihnachtsvorbereitungen begleiten. Erfahren Sie, wie Sie den perfekten Weihnachtsbaum auswählen, Ihr Zuhause in ein zauberhaftes Wintermärchen verwandeln oder Weihnachtsplätzchen backen, die zum Highlight auf jedem Festtagsteller werden. Ob Sie nun nach Inspirationen für Ihre Dekoration, praktischen Tipps für die Planung oder Ideen für originelle Weihnachtsgrüße suchen – bei uns finden Sie alles, was Sie für ein unvergessliches Weihnachtsfest voller Freude und Gemütlichkeit brauchen.

Hilfreiche Tipps und Artikel im Überblick

Entdecken Sie mehr

Weihnachts-Geschenkgutscheine Weihnachtsgeschenke bis 13 € Preiswerte Sets als Geschenkidee
Weihnachten in anderen Teilen der Welt
 

Die Weihnachtsfeiertage verbinden Familien, Freunde und Menschen auf der ganzen Welt. Doch die Art der Feierlichkeiten unterscheidet sich je nach Kultur erheblich. Unterschiede gibt es nicht nur zwischen den Kontinenten, sondern auch zwischen einzelnen Ländern und Regionen. Entdecken Sie, wie Weihnachten in anderen Teilen der Welt gefeiert wird.

Der Ursprung von Weihnachten

Weihnachten ist ein christliches Fest, an dem die Geburt Jesu Christi gefeiert wird. Historisch gesehen knüpft es an heidnische Bräuche zur Wintersonnenwende an. Daher wird das Weihnachtsfest hauptsächlich in christlich geprägten Regionen der Erde gefeiert. In Asien oder Afrika findet man Weihnachtsfeiern nur sehr vereinzelt, meist in kleinen christlichen Gemeinden. Andere Religionen haben ihre eigenen bedeutenden Feiertage, die auf ihrem jeweiligen Glauben basieren.

Weihnachten in Europa

Die Weihnachtsfeiern in den verschiedenen europäischen Ländern ähneln sich in vielen Punkten. Eine gemütliche familiäre Atmosphäre, Geschenke für die Liebsten oder festliche Weihnachtsdekorationen gehören in fast ganz Europa dazu. Jedes Land passt diese Traditionen jedoch an die eigenen kulturellen Bräuche an.

Wer die Geschenke bringt, hängt stark von den jeweiligen heidnischen oder religiösen Traditionen ab. In einigen Regionen ist es das Christkind, in protestantisch geprägten Gebieten eher der Weihnachtsmann. Dabei unterscheiden sich nicht nur das Aussehen der Symbolfiguren, sondern auch ihr Alter – die Spanne reicht vom neugeborenen Kind bis hin zum weisen alten Mann.

Das orthodoxe Europa

Im orthodoxen Europa – wie in Russland, Bulgarien oder Serbien – wird Weihnachten erst am 6. und 7. Januar gefeiert. Die Geschenke bringt dort meist Väterchen Frost.

Skandinavien

In den skandinavischen Ländern bringen meist Weihnachtswichtel oder der Weihnachtsmann die Geschenke. Das Fest steht hier ganz im Zeichen alter Traditionen, die eng mit der Wintersonnenwende verknüpft sind. Zur typischen Dekoration gehören Tannenbäume sowie Motive wie Rentiere, Schneeflocken und Wichtel. Den Mangel an Tageslicht gleichen die Menschen im Norden durch gemütliche Lichtquellen aus – sie nutzen reichlich Laternen, Kerzenständer und Kerzen.

Großbritannien

Weihnachtsfeierlichkeiten in Großbritannien

In Großbritannien und Irland bringt „Father Christmas“ (der Weihnachtsmann) die Geschenke. Er verteilt sie in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember in Weihnachtsstrümpfen, die am Kamin aufgehängt werden. Die Bescherung findet am Morgen des 25. Dezembers statt, gefolgt von einem festlichen Weihnachtsessen. Traditionell gibt es Truthahn mit Kastanienfüllung, Gemüse und Bratensoße. Auf der Festtafel darf auch der typische Christmas Pudding nicht fehlen, ein reichhaltiger Kuchen mit Trockenfrüchten. Im Laufe des Dezembers schreiben die Kinder Briefe an Father Christmas und werfen sie symbolisch ins Kaminfeuer.

Die Iberische Halbinsel

In den Ländern der Iberischen Halbinsel, also in Spanien und Portugal, bringt der Weihnachtsmann die Geschenke. Ähnlich wie in Frankreich und Italien bringt er dort den Familien die Geschenke. Die Spanier feiern am 24. Dezember, aber die eigentliche Bescherung findet oft erst am Dreikönigstag statt. In Frankreich bringt „Père Noël“ die Gaben in der Nacht zum 25. Dezember, während in Italien die Geschenke meist am Abend des 24. Dezembers nach dem Abendessen ausgepackt werden. In manchen italienischen Familien ist jedoch der 6. Januar wichtiger, wenn die gute Hexe Befana die Kinder beschenkt.

Weihnachten in Amerika

Wann kommt Santa Claus

In den meisten Teilen Nordamerikas bringt Santa Claus die Geschenke. In Süd- und Mittelamerika sind die Bräuche weitaus vielfältiger. In Brasilien feiern die Menschen beispielsweise ein tropisches Weihnachtsfest am Strand in ausgelassener Karnevalsstimmung. In Mexiko hingegen stehen traditionelle Herbergssuchen, die sogenannten „Posadas“, im Mittelpunkt. Dabei verkleiden sich die Kinder als biblische Figuren, und alle singen und feiern gemeinsam.

Wer bringt die Geschenke?

In weiten Teilen des amerikanischen Kontinents ist Santa Claus mit seinem klassischen roten Mantel für die Geschenke zuständig. Er reist mit einem Rentierschlitten und verteilt die Gaben in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember – meist steckt er sie in die am Kamin aufgehängten Strümpfe oder legt sie unter den Weihnachtsbaum.

Das Weihnachtsessen

Zum Festmahl wird traditionell gefüllter Truthahn mit Cranberry-Sauce serviert. In fast jedem Haushalt gibt es Plätzchen sowie klassische Kuchen wie Apfel- oder Kürbiskuchen, Lebkuchen und Zuckerstangen mit Pfefferminzgeschmack. In Mexiko ist Fisch (meist Kabeljau) ein typisches Festessen, begleitet von Ponche Navideño – einem warmen Punsch aus Äpfeln, Pflaumen, typischen lokalen Früchten, Zimt und Rohrzucker, den besonders Kinder lieben.

Bräuche und Traditionen

Ein prachtvoller Weihnachtsbaum gehört in jedes Wohnzimmer. Besonders beliebt sind deckenhohe Weihnachtsbäume, die üppig in den klassischen Weihnachtsfarben Rot, Gold und Grün geschmückt werden. Zudem lieben es die Amerikaner, ihre Häuser und Vorgärten aufwendig zu schmücken. Der gesamte Dezember steht im Zeichen von Lichterketten und festlicher Außendekoration.

Weihnachten in Australien

Wer bringt die Geschenke in Australien

In Australien fällt das Weihnachtsfest mitten in den hochsommerlichen Dezember. Grillpartys (BBQs), Picknicks am Strand und Schwimmen im Meer gehören hier fest zum Feiertagsprogramm. Es ist keine Seltenheit, am Strand auf einen als Santa Claus verkleideten Surfer zu treffen. Da viele Australier christliche Wurzeln haben, ähneln die Bräuche stark den britischen Traditionen.

Wer bringt die Geschenke?

Wie in Großbritannien bringt auch in Australien „Father Christmas“ die Geschenke. Die Bescherung findet am Morgen des 25. Dezembers statt. Als Weihnachtsbäume dienen meist künstliche Tannen oder Topfpflanzen. Durch den globalen Einfluss ist heute jedoch auch der amerikanische Santa Claus allgegenwärtig.

Das Weihnachtsessen

Zu den typischen Festtagsgerichten gehören Fisch, Garnelen und andere Meeresfrüchte. Dazu werden frische Salate, Kuchen, Eis oder der traditionelle Christmas Pudding serviert. Letzterer ähnelt einem schweren Früchtekuchen mit kandierten Früchten. Ein klassischer gefüllter Truthahn wird nur noch selten serviert. Stattdessen veranstalten die Menschen gesellige Grillpartys im Freien und genießen das Essen unter blauem Himmel.

Bräuche und Traditionen

Für viele Australier hat Weihnachten eine tiefe religiöse Bedeutung, die mit dem Besuch der Christmette beginnt. Insgesamt ähneln die Bräuche den europäischen: Familien singen Weihnachtslieder, zünden Kerzen an und schmücken ihre Häuser mit bunten Lichtern. Ein absolutes Highlight ist das traditionelle Weihnachts-BBQ mit der Familie im Garten oder direkt am Strand.

Weihnachten in Asien

In den meisten asiatischen Ländern wird das christliche Weihnachtsfest traditionell nicht gefeiert – wie etwa in China oder Japan. Dort haben die Feierlichkeiten zum Neujahrsfest einen weitaus höheren Stellenwert. Durch westliche Einflüsse gewinnt Weihnachten jedoch zunehmend an Popularität, wobei sich die Bräuche stark an den amerikanischen orientieren. Oft werden nur die Kinder beschenkt, und die Familien kommen zusammen, um gemeinsam Zeit vor dem meist künstlichen Weihnachtsbaum zu verbringen. Ein spezielles Festmenü gibt es in der Regel nicht, und die Dekoration wird oft schnell wieder abgebaut, um Platz für die Vorbereitungen auf das traditionelle Neujahrsfest zu machen.

Weihnachten in Afrika

Weihnachten in Afrika wird auf sehr vielfältige Weise gefeiert – je nach Region und lokalen Traditionen. In einigen Teilen, insbesondere im islamisch geprägten Nordafrika, spielt das Fest keine Rolle. In Äthiopien hingegen, wo die orthodoxe Kirche tief verwurzelt ist, wird Weihnachten wie im europäischen orthodoxen Raum erst im Januar gefeiert. In Kenia kommt an den Feiertagen die gesamte Großfamilie zu einem großen Festmahl zusammen, und die Kinder ziehen singend von Haus zu Haus. Geschenke spielen hier, ähnlich wie in Botswana, eine untergeordnete Rolle. In Südafrika fällt Weihnachten in den Sommer – dort werden die Feiertage bei sommerlichen Temperaturen im Freien mit Grillabenden und Picknicks genossen.

Das könnte Sie auch interessieren

Weihnachtsbettwäsche Weihnachtsdekoration Weihnachtsangebot
Wie Sie Weihnachten ohne Gewichtszunahme überstehen
 
Den weihnachtlichen Köstlichkeiten zu widerstehen, ist gar nicht so einfach. Dennoch ist es möglich, die Feiertage ohne zusätzliche Kilos zu überstehen. Es reicht aus, fünf einfache Grundregeln zu befolgen, mit denen Sie das Fest in vollen Zügen genießen können, ohne Ihre Linie zu opfern. Bleiben Sie auch nach Weihnachten fit.

Planung ist das A und O

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Planung und der Einhaltung grundlegender Prinzipien eines gesunden Lebensstils. Natürlich möchten wir an Weihnachten alle faulenzen, Plätzchen naschen und die vielen Leckereien genießen. Nach den Feiertagen folgt jedoch oft das böse Erwachen beim Blick auf die Waage. Versuchen Sie, fünf einfache Grundregeln zu befolgen, die Ihnen helfen, die Weihnachtszeit ohne Gewichtszunahme zu überstehen.

Setzen Sie sich stets realistische Ziele, die Sie auch tatsächlich einhalten können. Wenn Sie wissen, dass Sie es nicht schaffen, jeden Tag spazieren zu gehen, planen Sie den Spaziergang einfach für jeden zweiten Tag ein. Das Wichtigste ist, Stress zu vermeiden – sowohl beim Essen als auch bei der Umsetzung Ihrer Pläne.

Weihnachtsgerichte gesünder zubereiten

Klassische Weihnachtsgerichte lassen sich hervorragend gesünder zubereiten. Leichtere Varianten helfen Ihnen dabei, Ihr Gewicht auch während der Feiertage zu halten. Versuchen Sie beispielsweise, die Mayonnaise im Kartoffelsalat durch Joghurt oder saure Sahne zu ersetzen. Backen Sie Ihre Lieblingsplätzchen mit Vollkornmehl und alternativen Süßungsmitteln. Ersetzen Sie den traditionellen panierten Karpfen an Heiligabend durch gebackenen oder gegrillten Fisch. Servieren Sie zu jedem Gericht reichlich frisches oder gedünstetes Gemüse und vergessen Sie auch das Obst während der Feiertage nicht.

Schnelle Pflaumenbällchen

Gesunde Weihnachtsplätzchen Rezepte

Zutaten:

  • 80 g getrocknete Pflaumen (entsteint)
  • 100 g gemahlene Walnüsse
  • 1 TL Rum
  • ½ TL Zimt

Zubereitung der Pflaumenbällchen:

Die Pflaumen fein hacken oder pürieren und mit den gemahlenen Walnüssen vermengen. Einen kleinen Teil der gemahlenen Nüsse für das spätere Wälzen beiseitelegen. Die Masse mit etwas Rum beträufeln, Zimt hinzufügen und alles gründlich vermischen. Mit einem Teelöffel kleine Bällchen formen und diese in den restlichen gemahlenen Nüssen wälzen. Die Pflaumenbällchen über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Aus dieser Menge lassen sich etwa zehn Bällchen herstellen. Für eine größere Portion empfehlen wir, 400 g Pflaumen und 500 g Nüsse zu verwenden.

Portionsgrößen im Blick behalten

Eine bewusste Portionskontrolle hilft Ihnen dabei, die festlichen Leckereien zu genießen und gleichzeitig die verzehrte Menge im Auge zu behalten. Servieren Sie Ihre Gerichte auf einem kleineren Teller, essen Sie langsam und genießen Sie jeden Bissen. Setzen Sie auf ballaststoffreiche Lebensmittel, die gut sättigen. Essen Sie tagsüber mindestens zwei Portionen Gemüse und eine Portion Obst. Ersetzen Sie Weißbrot durch Vollkornprodukte. Greifen Sie bei Plätzchen eher zu trockenen Sorten ohne Creme und idealerweise zu solchen, die nicht zusätzlich in Zucker gewälzt wurden.

Bewegung während der Feiertage

Bleiben Sie auch während des Weihnachtstrubels aktiv. Planen Sie für jeden Tag oder jeden zweiten Tag eine kleine Bewegungseinheit ein. Sie müssen dafür nicht gleich ins Fitnessstudio gehen – ein ausgiebiger Spaziergang mit der Familie oder ein kurzes Dehnprogramm zu Hause reicht völlig aus. Eine tolle Alternative ist auch ein Besuch im Schwimmbad oder Eislaufen. Körperliche Aktivität baut Stress ab und sorgt so für eine entspannte Stimmung während der gesamten Weihnachtszeit.

Tipps für gesunde Weihnachten

TIPP für ein schnelles Workout zu Hause: Wenn Sie wenig Zeit haben und zu Hause trainieren möchten, können Sie ein YouTube-Video wählen oder eine spielerische Form des Workouts ausprobieren – das Workout nach Ihrem Namen. Bei diesem Home-Workout verbirgt sich hinter jedem Buchstaben des Alphabets eine bestimmte Übung. Buchstabieren Sie Ihren Namen und wiederholen Sie den Durchgang drei- bis fünfmal. Wenn Sie beispielsweise „Anna“ heißen, machen Sie ein kurzes Workout aus vier Übungen. Diese Trainingsform ist im Internet unter dem Namen „Spell Your Name“ bekannt und eignet sich besonders für Personen, die bereits regelmäßig trainieren und die richtige Ausführung der Grundübungen beherrschen.

Ausreichend trinken und Alkohol reduzieren

Richtig trinken und den Flüssigkeitshaushalt regulieren

Eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr unterstützt die Körperfunktionen, fördert die Verdauung und beugt Heißhungerattacken vor. Oft verwechseln wir Durst mit Hunger – hier wirkt ein Glas Wasser oft Wunder. Trinken Sie ausreichend ungesüßte Getränke, am besten Wasser oder ungesüßten Tee. Als Faustregel gilt, dass ein Erwachsener täglich etwa 30–40 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen sollte. Da alkoholische Getränke viele sogenannte leere Kalorien liefern, sollten Sie den Alkoholkonsum während der Feiertage auf ein Minimum reduzieren.

Der Cheat Day

Gönnen Sie sich während der Feiertage ruhig einen Tag, an dem Sie alles essen dürfen, worauf Sie Lust haben. Der Begriff „Cheat Day“ kommt aus dem Englischen (to cheat = schummeln) und bezeichnet einen Tag, an dem alle Ernährungsregeln pausieren. Genießen Sie ohne schlechtes Gewissen Plätzchen, Kartoffelsalat oder andere Lieblingsspeisen. Betrachten Sie diesen Tag als eine einmalige Belohnung, nach der Sie wieder zu Ihrer gewohnten gesunden Ernährung und Bewegung zurückkehren. So fällt es Ihnen leichter, die gesunde Balance über die gesamte Weihnachtszeit zu halten.

Mehr entdecken

Weihnachtsbettwäsche Weihnachtsdekoration Weihnachten
Tipps für grüne und nachhaltige Weihnachten
 

Denken Sie auch während der Weihnachtsfeiertage an die Umwelt und achten Sie auf einfache Grundregeln für ein nachhaltiges, grünes Fest. Die klassische Weihnachtszeit ist oft von übermäßigem Konsum, Verschwendung und Bergen von Müll geprägt. Machen Sie es dieses Jahr anders – wir zeigen Ihnen, wie es ganz einfach gelingt.

Nachhaltige Weihnachten

Nachhaltige Weihnachten bedeuten, mit ein paar einfachen Gewohnheiten die Natur zu schonen sowie Müll, Lebensmittelverschwendung und unnötigen Energieverbrauch zu reduzieren. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Prinzipien vor, mit denen Ihnen der Einstieg ganz leicht fällt. Sie werden sehen: So bereiten die Weihnachtsfeiertage gleich noch mehr Freude.

Nachhaltige Geschenke

Unter nachhaltigen Geschenken kann man sich vieles vorstellen. Es müssen nicht immer nur selbstgemachte Präsente sein – auch Produkte von lokalen Herstellern oder Artikel mit Bio-Zertifikat sind eine hervorragende Wahl. Um den Berg an materiellen Dingen zu verkleinern, können Sie auch gemeinsame Erlebnisse in Form von Gutscheinen, Kursen oder Eintrittskarten verschenken.

Eine wunderbare Methode, um im Kreis der Familie bewusster zu schenken, ist die „Ein-Geschenk-Regel“. Dabei erhält jede Person nur ein einziges, dafür aber wirklich durchdachtes Geschenk. Das schont Ressourcen und verhindert den Kauf unnötiger Dinge.

Umweltfreundliche Geschenkverpackungen

Verpacken Sie Ihre Geschenke dieses Jahr doch einmal in recycelbarem Papier oder wiederverwendbaren Materialien. Entdecken Sie zum Beispiel den Zauber von Furoshiki – einer traditionellen japanischen Technik, bei der Geschenke kunstvoll in Stoffe eingewickelt werden. Diese Methode erfreut sich weltweit großer Beliebtheit und ist eine wunderbare, nachhaltige Alternative zu herkömmlichem Geschenkpapier.

Müllfreie Weihnachten: Einfache Tipps für jedermann

Eine weitere tolle Möglichkeit ist die Wiederverwendung von Geschenkboxen und Bändern aus den Vorjahren oder das Verpacken in Zeitungspapier. Verzieren Sie die Präsente anschließend mit Naturmaterialien wie Tannenzapfen, Zimtstangen oder Sternanis.

Öko-Tipp für die Geschenkverpackung

Gestalten Sie Ihre Geschenke im naturnahen Stil. Ergänzen Sie eine dezente Farbpalette durch einen stimmungsvollen Akzent aus der Natur, wie Fichtenzweige, Zapfen, Hagebutten oder getrocknete Orangenscheiben. Umwickeln Sie das Päckchen anschließend mit Bast oder Juteschnur.

Frohe und nachhaltige Weihnachten!

Das benötigen Sie:

  • Packpapier (Schrenzpapier) – einfaches, umweltfreundliches Papier im Natur-Look, ideal für kreatives Verpacken.
  • Bast oder Juteschnur – stilvolle Naturbänder, die der Verpackung einen rustikalen Charme verleihen.
  • Schere und Klebeband – unverzichtbare Helfer für das schnelle und einfache Verpacken.
  • Naturmaterialien nach eigener Fantasie – Zapfen, Trockenblumen oder Zweige, die Ihre Geschenke optisch aufwerten.
  • Heißklebepistole – ein praktisches Werkzeug, um Dekorationen sicher und fest auf dem Paket anzubringen.

So wird es gemacht:

  • Ein ausreichend großes Stück Papier passend zur Größe des Geschenks zuschneiden.
  • Das Geschenk sorgfältig einpacken und mit schmalen Streifen Klebeband fixieren.
  • Das Päckchen mit der Naturschnur umwickeln (gerne auch mehrfach).
  • Einen Fichtenzweig oder andere Naturmaterialien unter das Band schieben; Tannenzapfen mit der Heißklebepistole fixieren.
  • Den Namen der beschenkten Person gut lesbar anbringen.
  • Fertig ist Ihr wunderschön verpacktes Geschenk!

Nachhaltige Weihnachtsdekoration

Greifen Sie bei den Weihnachtsvorbereitungen zu natürlichen oder wiederverwendbaren Dekorationen. Eine wunderbare Alternative ist selbst gebastelter Weihnachtsschmuck, beispielsweise aus Papier. Das schont die Umwelt und verkürzt gleichzeitig die langen Winterabende für Sie und Ihre Kinder. Schneiden Sie Sterne, Schneeflocken oder kleine Tannenbäume aus altem Geschenkpapier aus und schmücken Sie damit Ihre Fenster.

Setzen Sie auf stromsparende Weihnachtsbeleuchtung mit LED-Beleuchtung und integrierter Zeitschaltuhr. Stellen Sie den Timer so ein, dass das Licht nur dann brennt, wenn Sie es auch wirklich sehen – so vermeiden Sie unnötigen Stromverbrauch in der Nacht oder tagsüber.

Künstlicher vs. echter Weihnachtsbaum

Sowohl künstliche als auch echte Weihnachtsbäume haben im Hinblick auf die Nachhaltigkeit ihre Vor- und Nachteile. Generell gilt ein echter Weihnachtsbaum als die umweltfreundlichere Wahl, sofern er aus der Region stammt, da es sich um einen nachwachsenden Rohstoff handelt. Ein künstlicher Baum hingegen amortisiert sich ökologisch erst dann, wenn Sie ihn über viele Jahre hinweg wiederverwenden.

VORTEILE EINES ECHTEN BAUMS NACHTEILE EINES ECHTEN BAUMS
Nachwachsender Rohstoff Kurze Lebensdauer
Geringerer CO2-Fußabdruck Einsatz von Pestiziden beim Anbau
Unterstützung regionaler Betriebe und des Ökosystems Transportwege (falls nicht aus der Region)
VORTEILE EINES KÜNSTLICHEN BAUMS NACHTEILE EINES KÜNSTLICHEN BAUMS
Lange Verwendungsdauer Hoher CO2-Fußabdruck bei der Herstellung
Pflegeleicht (nadelt nicht) Verwendung von Kunststoffen und Chemikalien
Nicht recycelbar

Nachhaltig genießen und den Tisch decken

Versuchen Sie, alle eingekauften Lebensmittel restlos zu verwerten. Planen Sie Ihre Mahlzeiten im Voraus und kalkulieren Sie die benötigten Mengen realistisch, um Lebensmittelabfälle zu minimieren. Bevorzugen Sie saisonale Produkte und unterstützen Sie Erzeuger aus Ihrer Region. Sollten dennoch Reste übrig bleiben, die sich nicht mehr verwerten lassen, entsorgen Sie diese konsequent in der Biotonne.

Wählen Sie für die Tischdekoration natürliche Elemente – zum Beispiel Fundstücke aus dem Wald. Frische Nadelzweige oder Kiefernzapfen versprühen einen herrlichen Duft und sehen wunderschön aus. Auch stimmungsvolle Kerzen dürfen auf der Festtafel nicht fehlen. Greifen Sie hierbei am besten zu Produkten aus natürlichen Wachsen wie Bienen- oder Sojawachs und meiden Sie herkömmliche Paraffinkerzen.

Richtiges Recycling nach dem Fest

Bewahren Sie gut erhaltenes Geschenkpapier, Kartons oder Papiertüten einfach für das nächste Weihnachtsfest oder anstehende Geburtstage auf. Nicht mehr verwendbare Verpackungsmaterialien sollten Sie fachgerecht trennen und recyceln: Altpapier gehört in die blaue Tonne, Kunststoffe und Verbundstoffe in den Gelben Sack bzw. die Gelbe Tonne, Weißglas in den Klarglascontainer und Buntglas in den Grünglascontainer. Organische Abfälle gehören in die Biotonne. Denken Sie auch an das gebrauchte Frittier- und Bratöl: Füllen Sie es in ein verschließbares Gefäß und entsorgen Sie es an den dafür vorgesehenen Sammelstellen für Altspeiseöl.

Versuchen Sie, diese einfachen Nachhaltigkeitsregeln auch im Alltag und bei anderen Festen beizubehalten. Sie werden sehen, wie schnell diese Gewohnheiten in Fleisch und Blut übergehen. Damit tun Sie nicht nur Ihrem Geldbeutel einen Gefallen, sondern schenken auch unserer Erde ein wertvolles Stück Zukunft.

Hier geht es weiter:

Weihnachtsbettwäsche Weihnachtsdekoration Weihnachten

Steuerelemente der Liste

9 Artikel insgesamt