Wie trocknet man Handtücher richtig?

 

Damit Ihre Handtücher dauerhaft flauschig und weich bleiben, ist das richtige Trocknen entscheidend. Egal, ob Sie Ihre Handtücher im Wäschetrockner oder auf dem Wäscheständer trocknen – es gilt, einige wichtige Regeln zu beachten. Schon kleine Anpassungen bei der Pflege können einen großen Unterschied machen.

Aus hygienischen Gründen ist es unerlässlich, dass Handtücher immer vollständig durchtrocknen. Bleiben die Fasern feucht, vermehren sich schnell unerwünschte Bakterien und Mikroorganismen. Zudem fangen die Handtücher im Schrank nach einiger Zeit an, muffig zu riechen. Die genaue Trocknungszeit hängt vom Material sowie von der Umgebungstemperatur und der Luftfeuchtigkeit ab.

 

Handtücher im Wäschetrockner trocknen

Geben Sie die feuchte Wäsche am besten direkt nach dem Waschgang in den Trockner. Liegen die Handtücher zu lange nass in der Waschmaschine, begünstigt dies die Entstehung von Bakterien und Schimmel. Überladen Sie die Trommel nicht und beachten Sie stets die maximale Füllmenge des jeweiligen Programms. Wählen Sie ein schonendes Programm mit niedriger Temperatur (z. B. Schontrocknen), um die Fasern nicht zu strapazieren. Für ein besonders flauschiges Ergebnis können Sie spezielle Trocknerbälle verwenden.

Handtücher im Trockner richtig trocknen

Die optimale Waschtemperatur für bunte und weiße Handtücher liegt bei 60 °C. Einige weiße Textilien können sogar bei bis zu 90 °C gewaschen werden. Für eine schonende Pflege empfehlen wir Flüssigwaschmittel, da es sich besser auflöst und rückstandslos ausgespült wird. Verzichten Sie auf Weichspüler, da dieser die Schlingen der Handtücher verklebt. Ähnliches gilt für das Bügeln: Die Hitze drückt die Schlingen flach, wodurch die Handtücher ihre Flauschigkeit verlieren und die Saugfähigkeit sinkt.

Weichspüler lässt sich hervorragend durch einen speziellen Hygienespüler ersetzen. Dieser verleiht den Handtüchern einen frischen Duft, ohne die Qualität des Materials zu beeinträchtigen.

Grundregeln für das Trocknen im Wäschetrockner:

  1. Handtücher sofort nach dem Waschen in den Trockner geben.
  2. Ein schonendes Trockenprogramm mit niedriger Temperatur wählen.
  3. Die Trocknertrommel nicht überladen.
  4. Bevorzugt Flüssigwaschmittel verwenden.
  5. Trocknerbälle nutzen.
  6. Handtücher direkt nach dem Trocknen aufschütteln und falten.
  7. Sicherstellen, dass keine Restfeuchtigkeit zurückbleibt.

 

Handtücher draußen auf dem Wäscheständer trocknen

Handtücher draußen auf der Wäscheleine trocknen

Im Freien trocknen wir Handtücher vor allem in den warmen Monaten. Doch wussten Sie, dass Wäsche auch bei Frost hervorragend trocknet? Man spricht hierbei von der sogenannten Frosttrocknung. Entscheidend ist hierbei eine niedrige Außenluftfeuchtigkeit – je trockener die Luft, desto schneller trocknen die Handtücher.

Schütteln Sie jedes Handtuch vor dem Aufhängen kräftig aus. Auf der Wäscheleine können Sie die Handtücher mit Wäscheklammern fixieren – besonders bei windigem Wetter ist das ratsam.

Trocknen Sie Handtücher idealerweise im Halbschatten. Direkte Sonneneinstrahlung kann die Fasern strapazieren und Farben ausbleichen lassen. Das Trocknen an der frischen Luft sorgt für natürliche Frische und einen angenehmen Duft.

Grundregeln für das Trocknen im Freien:

  1. Handtücher sofort nach dem Waschen aufhängen.
  2. Vor dem Aufhängen kräftig ausschütteln.
  3. Die Handtücher mit ausreichend Abstand aufhängen.
  4. Zum Fixieren Wäscheklammern verwenden.
  5. Handtücher schonend im Schatten trocknen lassen.
  6. Nach dem Trocknen erneut aufschütteln und falten.

 

Handtücher drinnen auf dem Wäscheständer trocknen

Vermeiden Sie es, dass Handtücher nach dem Gebrauch zu lange feucht bleiben. Generell wird davon abgeraten, Handtücher direkt auf der Heizung zu trocknen. Der direkteskontakt mit der starken Hitze schädigt die Fasern, wodurch sie dauerhaft hart werden und ihre Saugfähigkeit verlieren.

Hängen Sie das Handtuch direkt nach dem Gebrauch an einem gut belüfteten Ort auf. Handtücher sollten nicht über längere Zeit feucht bleiben, da sie sonst einen idealen Nährboden für Bakterien und Keime bieten. Wenn Handtücher nicht richtig trocknen können, sollten Sie sie durch frische ersetzen und die gebrauchten waschen. Ein unangenehmer Geruch ist ein klares Zeichen dafür, dass das Handtuch zu langsam getrocknet ist und sich Bakterien oder Schimmelpilze vermehrt haben. In diesem Fall sollten Sie das Handtuch umgehend waschen und keinesfalls weiterbenutzen.

Grundregeln für das Trocknen in Innenräumen:

  1. Handtücher sofort nach dem Waschen auf den Wäscheständer hängen.
  2. Den Wäscheständer in einem gut belüfteten Raum aufstellen.
  3. Handtücher nicht direkt auf der Heizung trocknen.
  4. Handtücher nicht lange feucht hängen lassen, um Gerüche zu vermeiden.

Beachten Sie stets die Pflegesymbole auf dem Etikett und trocknen Sie die Handtücher gemäß den Herstellerempfehlungen.

Trocknen im Wäschetrockner möglich

Schonendes Trocknen (niedrige Temperatur)

Normales Trocknen (normale Temperatur)

Trocknen bei hoher Temperatur

Trocknen ohne Wärme

Nicht im Trommeltrockner trocknen

Trocknen auf der Wäscheleine

Tropfnass aufhängen

Liegend trocknen

Trocknen im Schatten

Nicht trocknen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist es besser, Handtücher an der Luft oder im Trockner zu trocknen?

Beide Methoden haben ihre Vorteile. Der Trockner macht Handtücher besonders flauschig und weich, während das Trocknen an der Luft die Fasern schont und Energie spart. Eine ideale Kombination ist das kurze Antrocknen im Trockner mit anschließendem Fertigtrocknen an der Luft.

Warum werden Handtücher nach dem Trocknen hart?

Die Steifheit wird meist durch Waschmittelrückstände, kalkhaltiges Wasser oder das Trocknen an der Luft ohne Bewegung verursacht (sogenannte Trockenstarre). Abhilfe schaffen eine geringere Waschmitteldosierung, ein gelegentlicher Spülgang mit Essig (als Weichspülerersatz) oder die Nutzung des Trockners, der die Fasern wieder auflockert.

Wie trocknet man Handtücher richtig im Trockner?

Wählen Sie ein Baumwollprogramm oder das spezielle Programm für Handtücher bei mittlerer Temperatur. Vermeiden Sie ein Übertrocknen, da dies die Fasern schädigt und die Saugfähigkeit mindert. Nehmen Sie die Handtücher direkt nach Programmende heraus und falten Sie sie.

Wie lange müssen Handtücher trocknen?

Im Trockner dauert es meist 90 bis 120 Minuten, je nach Beladung und Programm. An der Luft benötigen sie 6 bis 24 Stunden, abhängig von der Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung. Dauert der Vorgang deutlich länger, sind die Fasern möglicherweise durch Waschmittel- oder Weichspülerrückstände verklebt.

Ist es ratsam, Handtücher auf der Heizung zu trocknen?

Nur im Ausnahmefall und kurzzeitig. Regelmäßiges Trocknen direkt auf dem Heizkörper entzieht den Fasern zu viel Feuchtigkeit, wodurch sie starr und hart werden. Zudem sollten Handtücher beim Trocknen stets gut ausgebreitet werden, um muffige Gerüche zu vermeiden.

Warum riechen Handtücher nach dem Trocknen manchmal unangenehm?

Muffiger Geruch entsteht, wenn das Handtuch zu langsam trocknet oder zu lange feucht bleibt. Dagegen hilft eine gründliche Wäsche bei 60 °C, die gelegentliche Zugabe von Essig im Weichspülfach sowie das Trocknen an einem gut belüfteten Ort oder im Wäschetrockner.

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