Wie pflegt man eine Matratze? 7 praktische Tipps!

7 praktische Tipps zur richtigen Matratzenpflege

Das regelmäßige Wechseln der Bettwäsche gehört in den meisten Haushalten zum Standard. Für einen rundum gesunden Schlaf benötigt jedoch das gesamte Bett Aufmerksamkeit – allen voran die Matratze. Wir haben einige einfache Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Sie Ihre Matratze dauerhaft in perfektem Zustand halten.

1. Beachten Sie vor dem ersten Gebrauch die Herstellerhinweise

Die meisten von uns lesen Gebrauchsanweisungen eher ungern. Wenn Ihnen jedoch viel daran liegt, dass Ihre Matratze möglichst lange hält und ihre positiven Eigenschaften voll entfalten kann, sollten Sie die Hinweise des Herstellers aufmerksam lesen und befolgen. Wird beispielsweise empfohlen, die Matratze nach dem Auspacken aus der luftdichten Folie ein bis zwei Tage auslüften zu lassen, sollten Sie dies unbedingt tun. Achten Sie ebenso auf Angaben zur maximalen Belastbarkeit sowie auf die Verwendung der richtigen Reinigungsmittel.

2. Unterschätzen Sie nicht die Qualität des Lattenrosts

Die Lebensdauer und die ergonomischen Eigenschaften einer Matratze hängen maßgeblich von der Qualität des Lattenrosts ab. Er federt Bewegungen ab und unterstützt die optimale Druckverteilung. Bei der Auswahl des Lattenrosts sollten Sie Modellen mit einer höheren Anzahl an Federholzleisten den Vorzug geben. Eine durchgehende, starre Platte verhindert die Luftzirkulation von unten und bietet keinerlei Federung, was sich negativ auf die Matratze auswirkt und Ihren Schlafkomfort mindert. Stellen Sie zudem sicher, dass sowohl ein hochwertiger Lattenrost als auch die Matratze selbst korrekt im Bettrahmen liegen. Eine fehlerhafte Positionierung kann zu dauerhaften Verformungen und Schäden führen.

3. Wenden und lüften Sie die Matratze mehrmals im Monat

Das regelmäßige Wenden und Belüften ist für die Betthygiene unerlässlich. Da wir die Liegefläche im Schlaf ungleichmäßig belasten, kann es an bestimmten Stellen schneller zu Liegekuhlen kommen. Hinzu kommt die nächtliche Feuchtigkeitsabgabe durch Schwitzen. Diese Feuchtigkeit kann das Material angreifen und – was noch gravierender ist – die Vermehrung von Milben sowie die Entstehung von Schimmelpilzen begünstigen. Daher empfiehlt es sich, die Matratze regelmäßig zu drehen und zu lüften. Als Faustregel gilt, die Matratze je nach Körpergewicht und Nutzungshäufigkeit zwei- bis dreimal im Monat zu wenden (dabei sollten sowohl Kopf- und Fußseite als auch Ober- und Unterseite getauscht werden).

4. Saugen Sie die Matratze regelmäßig ab

Wenn Sie ohnehin gerade staubsaugen, saugen Sie den Bereich unter dem Bett und auch die Matratze selbst gründlich ab. Matratzen aus Naturmaterialien können Sie gelegentlich auch vorsichtig ausklopfen – achten Sie jedoch darauf, sie dabei nicht stark zu knicken. Neben dem Absaugen ist auch eine gründliche Reinigung wichtig. Verwenden Sie hierfür weder aggressive Chemikalien noch zu viel Wasser. Ideal ist meist eine trockene Reinigungsmethode. Da jedes Material andere Pflegeansprüche hat, legen wir Ihnen ans Herz, stets die Pflegekennzeichnung auf dem Etikett zu beachten.

5. Verwechseln Sie das Bett nicht mit einem Trampolin

Auch wenn hochwertige Matratzen aus robusten Materialien gefertigt sind: Wenn Kinder das Bett als Trampolin nutzen oder wilde Kissenschlachten darauf stattfinden, kann dies die Konstruktion des Bettes beschädigen, Federleisten brechen lassen und letztlich die Matratze ruinieren. Durch heftiges Springen können der Lattenrost, die Halterungen der Leisten oder der Matratzenkern irreparablen Schaden nehmen. Vermeiden Sie es außerdem, schwere Gegenstände dauerhaft auf der Matratze zu lagern, da diese zu einer punktuellen Überlastung führen.

6. Nutzen Sie einen Matratzenschoner

Ein Matratzenschoner sollte zur Grundausstattung jedes Bettes gehören. Er verlängert die Lebensdauer Ihrer Matratze erheblich und schützt sie zuverlässig vor kleinen Missgeschicken wie verschüttetem Kaffee oder Flecken. Im Online-Shop Schlafenwelt.de finden Sie hochwertige Matratzenschoner mit einer wasserabweisenden Beschichtung, die Flüssigkeiten und Schmutz aller Art zuverlässig abhält. Den Schoner können Sie ganz unkompliziert in der Waschmaschine waschen, sodass Ihre Matratze jahrelang hygienisch sauber bleibt. Dank der weichen Oberseite aus Frottee ist der Schoner zudem atmungsaktiv und angenehm sanft zur Haut.

7. Eine stilvolle Tagesdecke darf im Schlafzimmer nicht fehlen

Neben hygienischen Schonbezügen können Sie Ihr Schlafzimmer auch mit einer eleganten Tagesdecke oder einer gemütlichen Wohndecke optisch aufwerten. Eine Tagesdecke schützt das Bett zwar nicht so umfassend wie ein spezieller Schoner, bewahrt die Bettwäsche jedoch vor alltäglichem Schmutz – etwa wenn Ihr Haustier mit schmutzigen Pfoten auf das Bett springt. Heutzutage steht Ihnen eine große Auswahl an verschiedenen Materialien und modernen Designs zur Verfügung. Besonders beliebt sind Tagesdecken aus Bambusfasern, die von Natur aus antibakteriell wirken und Feuchtigkeit hervorragend absorbieren. Fleecedecken und Mikrofaserdecken wiederum bestechen durch ihre außergewöhnliche Weichheit. Sie sind zudem pflegeleicht und äußerst unempfindlich gegenüber Flecken.

Autorin: Linda Toma Kalasova